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Öffis, Bildung, Einkaufen und Jobs: Das mögen die Linzer an ihrer Stadt

Von OÖN, 13. Jänner 2012, 00:04 Uhr
Öffis, Bildung, Einkaufen und Jobs: Das mögen die Linzer an ihrer Stadt
Ordnungsdienst: Bei der Stadtwache scheiden sich die Geister. Sicherer fühlen sich die Linzer dadurch aber nicht. Bild: Weihbold

LINZ. Wie zufrieden sind die Linzer mit ihrer Stadt? 45.000 Bürger wurden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, um erstmals online ihre Meinung kundzutun. Exakt 9116 Personen – rund 20 Prozent – nutzten diese Gelegenheit. Die mittlerweile vierte Befragung weist somit die mit Abstand geringste Beteiligung auf.

18.714 Fragebögen wurden bei der Premiere im Jahr 1995 retourniert, 21.707 Linzer beteiligten sich 1999, 21.069 Bürger zwischen 16 und 80 Jahren waren es 2004. Der Absturz auf knapp mehr als 9000 sei verkraftbar, so Dietmar Bartl, Leiter der Stadtforschung: „Für eine Internetbefragung ist das ein guter Wert. Vor allem ist die Qualität der Antworten bei den offenen Fragen deutlich höher.“ Zudem waren die Kosten geringer als in den Jahren zuvor.

Doch welche Ergebnisse liefert diese vierte Bürgerbefragung der Stadtregierung? „Wir sehen ganz klar, wo die Angebote der Stadt passen, etwa bei öffentlichem Verkehr, Bildung, Arbeitssituation sowie Kindergärten und Horten, und wo wir Handlungsbedarf haben“, erläutert Bürgermeister Franz Dobusch. Diesen gebe es speziell bei den Themen Parken und Lärm, obwohl sich die Werte hier insgesamt nicht verschlechtert haben.

Schlecht weg kommt hingegen das Freizeitangebot für Jugendliche mit einem Mittelwert (*) von 3,0. Bei der Infrastruktur dürfte die Stadt Linz laut Befragung Aufholbedarf haben. Potential nach oben haben ebenso die Verkehrssituation für Autofahrer und Radfahrer mit einem Mittelwert von jeweils 2,5.

Stadtwache erstmals dabei

Auf Betreiben von FP-Stadtrat Detlef Wimmer erstmals abgefragt wurde die Zufriedenheit mit der Stadtwache – Gegner und Befürworter halten sich die Waage. Rund drei Viertel der Linzer haben den Ordnungsdienst immerhin schon einmal wahrgenommen. Von diesen hatten allerdings erst sechs Prozent persönlichen Kontakt, 15 Prozent haben eine „Amtshandlung“ zumindest beobachtet. Auffällig: Für 69 Prozent der Befragten hat sich die Sauberkeit in Linz nicht verbessert, gar 74 Prozent gaben an, sich zudem auch nicht sicherer zu fühlen.

Details der Befragung unter: www.linz.at/befragung2011.asp

(*) Mittelwert errechnet mittels Schulnotensystem: 1 ist sehr zufrieden, 5 sehr unzufrieden.

 

Ergebnisse der Befragung:

Linzer sind zufrieden / unzufrieden mit: Öffis (82 %; 6 %), Einkaufen (79 / 8), Versorgung mit Ärzten (77 / 4), Bildung (76 / 3), Parks (71 / 10), Jobsituation (62 / 5), Sauberkeit (59 / 16), Luftgüte (55 / 15), Kindergartenangebot (45 / 3), Jugendtreffs (21 / 21).

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6  Kommentare
6  Kommentare
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woppl (4.948 Kommentare)
am 13.01.2012 16:52

abgegebene Fragebögen.....na das wird ungefähr auch die Stimmenanzahl bei der nächsten Wahl sein. *freu*

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( Kommentare)
am 13.01.2012 07:12

kann man als bewohner von linz sein.
wünschenswert wäre ev. die eliminierung der bettler entlang der landstraße, da es ohnehin genügend sozialeinrichtungen gibt, die für die wirklich bedürftigen zur stelle sind.
und die organisierte bettelei ist 1. kein geheimnis und muss 2. nicht sein !

fazit: da ghört was gmacht...

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francois_fauxpas (54 Kommentare)
am 13.01.2012 07:49

diese wortwahl ist ja wohl extrem daneben

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woppl (4.948 Kommentare)
am 13.01.2012 16:46

meinte er eh nur elidieren traurig

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derBlade (88 Kommentare)
am 14.01.2012 18:53

uns geht's gut und unser Auge wird nicht durch Armut gestört.

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Ameise (45.683 Kommentare)
am 14.01.2012 19:59

Bettelmafia und Armut?-Kicher...

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