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Linz

Luger möchte vom Land sofort Geld für neue Brücke

Von (gsto)   26. August 2016 04:56 Uhr

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Bild 1/47 Bildergalerie: Die Linzer Eisenbahnbrücke wird zerlegt

LINZ. Linzer Eisenbahnbrücke ist weg, doch die Finanzierung des Neubaus ist nicht gesichert.

Von der 116 Jahre alten Linzer Eisenbahnbrücke sind nur noch die Pfeiler übrig. In 13 Monaten soll der Bau des neuen Donau-Übergangs am Ort der Eisenbahnbrücke beginnen. Doch die Finanzierung des vom Pariser Team Marc Mimram geplanten Bauwerks ist noch nicht ausverhandelt. Kosten wird die Brücke 60 Millionen Euro.

Zuletzt hieß es aus Insider-Kreisen, dass das Land zögere, mitzuzahlen. Der für die Landesfinanzen zuständige Landeshauptmann Josef Pühringer (VP) sieht keinen Anlass für Aufregung: "Diesen Herbst wird verhandelt."

Im Juni des heurigen Jahres habe er mit dem Linzer Bürgermeister besprochen, dass Stadt und Land im Herbst die Finanzierung aushandeln, sagt der Landeshauptmann. Man werde zügig vorgehen, obwohl auch das Gemeinde-Ressort und andere Landesstellen befasst werden müssten.

Droht (vorläufiger) Stillstand?

Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SP) möchte lieber heute als morgen eine genaue Fixierung der Beteiligung des Landes: "Jetzt liegen alle nötigen Fakten auf dem Tisch. Die Einreichplanung ist so gut wie fertig." Wenn es nicht bald Klarheit über die Finanzierung gibt, dann drohe ein vorläufiger Stopp des Projekts, sagt Luger: "Ohne fixe Vereinbarungen der Finanzierung sind keine Beschlüsse für weitere Schritte möglich."

Luger möchte, dass das Land 45 Prozent der Kosten (27 Mio. Euro) übernimmt: "45 Prozent wird das Land ja auch für den Bau der zweiten Schienenachse in Linz beisteuern. Die Brücke ist Teil der Achse."

Ob auch der Bund mitfinanziert, ist völlig offen. Grundsätzlich zahlt der Bund nur bei Verkehrsbauten von überregionaler Bedeutung mit. Überregional wird die neue Brücke aber nur dann sein, wenn über sie ein öffentliches Verkehrsmittel fährt, das nicht nur in Linz, sondern auch außerhalb unterwegs ist. Experten untersuchen im Auftrag von Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FP), ob die Regio-Tram (Mühlviertel-Straßenbahn) oder die Mühlkreisbahn die bessere Lösung ist. Die Studie soll im September fertig sein.

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