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Linzer wollen mit neuer Smartuhr Apple und Garmin die Stirn bieten

LINZ. VIITA Watches heißt das Start-up, dessen Uhren im Dezember auf den Markt kommen.

Drei Linzer wollen mit neuer Smartuhr Apple und Garmin die Stirn bieten

Alexander Stütz, Martin Konrad und Michael Kaisergruber (v.li.) sind die Gründerväter von VIITA Watches Bild: privat

Die Zusammensetzung passt. Einer bringt jahrelange Erfahrung aus der Uhren- und Schmuckbranche mit. Der andere ist begeisterter Sportler und hat bereits einen Vitalsensor für Sport und Gesundheit entwickelt.

Die Rede ist von den Linzern Alexander Stütz (29) und Martin Konrad (39). Gemeinsam mit dem Unternehmensberater Michael Kaisergruber (29) haben sie das Unternehmen VIITA Watches gegründet. Ihr Ziel: Die Entwicklung einer leistungsfähigen Smartwatch mit künstlicher Intelligenz, die den körperlichen Zustand des Trägers verbessern soll.

Ziel: Auch optisch überzeugen

Der Anspruch der Gründer ist nicht gerade niedrig. Sie wollen auf einem umkämpften Markt globalen Playern wie Fitbit, Samsung, Garmin und Apple die Stirn bieten und Marktanteile erobern.

"Die bisherigen Produkte auf dem Markt waren zwar technisch gut entwickelt, gehen aber nicht auf die individuellen Bedürfnisse des Körpers ein. Wir bieten ein Produkt an, das nicht nur technologisch neue Maßstäbe setzt, sondern auch optisch überzeugt", ist Alexander Stütz von der entwickelten Uhr überzeugt, die im Dezember in zwei Produktvarianten auf den Markt kommt: Die VIITA Active mit LCD Farbdisplay, Touchscreen und GPS sowie eine "Casual"-Variante mit einem Monochrome OLED-Display. Der Weg zur Marktfähigkeit war freilich weit. 2016 gründeten die drei Linzer ihr Start-up. Zuerst galt es, einen geeigneten Produzenten für das Produkt zu finden. Dieser wurde schließlich in China ausfindig gemacht. Nach etwa eineinhalbjähriger Entwicklungsarbeit schaffte es das junge Linzer Unternehmen schließlich von der Idee zum fertigen Lifestyle-Produkt.

Die Uhr berechnet bis zu 80 mal pro Sekunde den individuellen Stress- und Regenerationsstatus des Trägers und gibt darauf basierend eine personalisierte Trainingsempfehlung ab. Des Weiteren überwacht VIITA den Flüssigkeitsbedarf und analysiert den Schlafrhythmus.

Ende September starteten die Jung-Unternehmer auf der Plattform Indiegogo ein Crowdfunding-Projekt. "Ziel war es, 30.000 Dollar zu lukrieren", sagt Max Walchshofer, der beim Linzer Start-up die Schnittstelle von der Entwicklung zum Marketing bildet. Mittlerweile hat das Unternehmen bereits 112.000 Dollar beisammen und das Ziel damit um 376 Prozent übertroffen.

Uhren können derzeit auf der Crowdfunding-Plattform vorbestellt werden. Ab Jänner sollen die VIITA Watches in ausgewählten Juweliergeschäften und bei Sportfachhändlern zum Preis von 299 bzw. 399 Euro erhältlich sein. Auch der Onlinehandel soll dann anlaufen.

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Artikel Stefan Minichberger 24. Oktober 2017 - 06:04 Uhr
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