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Linz ist beim Baumschutz technisch in Vorreiterrolle

LINZ. Modernste Sensoren-Technik wird auch auf Baustellen eingesetzt

Stadtplanung wird zunehmend zur Grünplanung. Das klingt nach plakativem Schlagwort, wird aber zunehmend gelebt, wie Andrea Cejka von der Österreichischen Gesellschaft für Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur gestern am Rande des 20. Linzer Baumforums sagte. Zwei Tage lang treffen sich im Volkshaus Ebelsberg Experten aus dem In- und Ausland zum Informations- und Wissensaustausch.

Bauprojekte nicht mehr über Gebäude, sondern über Grünräume zu denken, habe Zukunft, sagte Cejka. Erste Beispiele dafür würde es bereits geben.

Bäume stellen für Städte jedenfalls einen Wert dar. Gleichzeitig werden sie im urbanen Umfeld immer wichtiger. Die logische Konsequenz ist, dass der Baumschutz an Bedeutung gewinnt. Dafür brauche es aber Menschen, die wissen, was sie tun.

In Linz, der Stadt mit 30.000 Bäumen, ist Werner Edlinger einer dieser Experten, der sich dank modernster Technik in einer Vorreiterrolle wiederfindet. Die Stadtgärten Linz setzen nämlich als Erste in Österreich spezielle Sensoren ein, die Auskunft über die Schwingbewegungen des Baumes in natürlichem Wind geben. Diese Informationen sind wichtig, um die Verkehrssicherheit von Bäumen zu bestätigen. Kostensparender Nebeneffekt: Dieses Wissen hat bei 150 vom Sturm "Niklas" beschädigten Bäumen in Linz nur zu drei Versicherungsfällen geführt, so Edlinger.

Als sogar weltweit die Ersten setzen die Stadtgärten Linz die Sensoren für die Überwachung von Baustellen ein. "Mit dem System ist es uns möglich, festzustellen, ob bei Wurzelverletzungen Grabungsarbeiten dafür verantwortlich sind", sagte Edlinger.

Für die zuständige Stadträtin Susanne Wegscheider (SP) führt kein Weg daran vorbei, dass die regelmäßigen Kontrollen durch entsprechendes Fachpersonal gewährleistet sein müssen. Deshalb müssten auch die 19 derzeit offenen Stellen möglichst schnell nachbesetzt werden, forderte Wegscheider. 

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Artikel (rgr) 23. April 2015 - 00:04 Uhr
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