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In früheres Kultcafé kehrt wieder Leben ein

LINZ. Design-Manufaktur Steininger zog in das Landgraf-Gebäude ein und präsentiert Küchen sowie verschiedene Möbel.

In früheres Kultcafé kehrt wieder Leben ein

Martin Steininger führt den Betrieb in dritter Generation. Bild: cb

Früher verbrachte Martin Steininger gemütliche Abende im einstigen Kultcafé Landgraf. Jetzt ist der Mühlviertler nach Urfahr zurückgekehrt. Diesmal aber nicht als Gast. Der Geschäftsführer von Steininger Designers eröffnete einen Schauraum in dem denkmalgeschützten Gebäude. "Wir haben schon länger nach einer passenden Location die Augen offen gehalten. Als wir erfahren haben, dass das Landgraf frei wird, haben wir uns kurzerhand entschlossen, einzuziehen", sagt Steininger.

Die Umbauarbeiten dauerten rund drei Monate, etwa 500.000 Euro wurden dafür in die Hand genommen. An das Café erinnert mittlerweile nur noch wenig. Auf einer Fläche von 350 Quadratmetern werden die Erzeugnisse der Design-Manufaktur mit Sitz in St. Martin im Mühlkreis sowie Möbel von ausgewählten Partnerfirmen präsentiert. Geöffnet ist von Montag bis Samstag. Vorerst zwei Mitarbeiter sollen sich um die Kunden kümmern. Bekannt geworden ist das Unternehmen vor allem durch seine Küchen, die finanziell im Mittel- bis Hochpreissegment angesiedelt sind. "Wir sehen uns aber nicht als reinen Küchenspezialisten."

Drei Standorte in Österreich

So werden im Familienbetrieb auch Möbel wie Tische oder Betten sowie gesamte Wohnraumlösungen entworfen und produziert. Für Steininger ist die Küche in den eigenen vier Wänden eines "der wichtigsten Möbel", das man besitzt.

Durch den neuen Standort widmet der Betrieb dem heimischen Markt wieder mehr Aufmerksamkeit. Bisher war das Unternehmen in Österreich neben einem Showloft in St. Martin nur in Wien mit einem eigenen Schauraum vertreten. An eine weitere Expansion in Österreich sei nicht gedacht. Im Ausland nennt der Familienbetrieb, den es seit den 1930er Jahren gibt, Schauräume in Hamburg und London sein Eigen. Produkte des Unternehmens sind dank einer Zusammenarbeit mit anderen Partnern auch in Riga und Beirut zu finden. (cb)

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Artikel 30. November 2015 - 00:04 Uhr
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