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Linz

Einigung über den Bau von internationaler Volksschule

Von Christopher Buzas   11. Juli 2014 00:04 Uhr

Einigung über den Bau von internationaler Volksschule
Noch ist die LISA-Junior am Aubrunnerweg zu Hause.

LINZ. LISA-Junior-Schule bekommt neues Gebäude an der Mengerstraße Stadt Linz zahlt bei Errichtung mit, darüber ärgern sich die Grünen.

Einer der Gründe, warum sich Manager aus dem Ausland entscheiden, sich in einer Stadt niederzulassen, ist das internationale schulische Angebot für ihren Nachwuchs. Dieses soll in Linz weiter ausgebaut werden. Geplant ist, die internationale englischsprachige Volksschule LISA-Junior in einem Neubau unterzubringen. Darauf haben sich Stadt und Land rund um die Verhandlungen zur Medizin-Fakultät geeinigt.

Gleichzeitig soll die Bildungseinrichtung zu einer, möglicherweise konfessionellen, Privatschule werden. Als künftige Betreiber könnten die Kreuzschwestern fungieren. "Derzeit führen wir darüber noch Gespräche mit dem Land", sagt Gerhard Posch, Vorsitzender des Schulvereines der Kreuzschwestern.

Volksschule übersiedelt

Das neue Schulgebäude soll auf jenem Grund entstehen, wo sich derzeit die als baulich in schlechtem Zustand geltende Volksschule Mengerstraße (VS 40) befindet. "Diese wird dann aber nicht geschlossen, sondern übersiedelt", sagt Vizebürgermeister Christian Forsterleitner (SP). Angedacht ist, die Klassen in jenem Gebäude am Aubrunnerweg, wo auch die VS 51 und derzeit noch die LISA-Junior-Schule ihr Zuhause haben, unterzubringen.

Die Kosten für den Neubau an der Mengerstraße werden mit sieben Millionen Euro beziffert. Davon zahlt das Land zwei Drittel, für die restliche Summe – rund 2,3 Millionen Euro – soll die Stadt Linz aufkommen. Beiträge von Investoren würden den Betrag reduzieren. Dazu stellt die Stadt das Baurecht auf dem Grundstück kostenlos zur Verfügung.

Darüber ärgert sich die für Bildung zuständige Stadträtin Eva Schobesberger (Grüne). So sei in der Vorwoche ein Sparpaket auf Kosten der Schwächsten beschlossen worden (gemeint ist der verpflichtende Beitrag für das Essen in städtischen Betreuungseinrichtungen auch für finanziell schwache Familien, Anm.). "Diese Woche stellt man einer Privatschule einen millionenschweren Bauzuschuss und ein Grundstück in Aussicht. Da versteht man die Welt nicht mehr", sagt Schobesberger, die aber prinzipiell eine internationale Schule in Linz begrüßt.

Aufteilung der Betriebskosten

Wann genau mit dem Bau des Gebäudes begonnen wird, ist unklar. Bereits vereinbart wurde, wie die Kosten für den laufenden Betrieb aufgeteilt werden. Die Stadt soll die Erhaltung und die Instandhaltung des Gebäudes finanzieren. Das Land trägt den laufenden Betrieb, jedoch ohne Personalkosten, da für diese der Bund zuständig sei.

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