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Linz

Drei-Brückenlauf: „Es kommt dir vor wie 50 Grad“

30. April 2012 00:04 Uhr

Drei-Brückenlauf: „Es kommt dir vor wie 50 Grad“
Trotz Hitze war die Stimmung bei den Läufern gut – besonders bei den Siegern Anita Baierl und Richard Kloibhofer. (Hitzeschlacht: 1200 Sportler liefen trotz 30 Grad mit - Richard Kloibhofer und Anita Baierl siegten

Hitzeschlacht: 1200 Sportler liefen trotz 30 Grad mit – Richard Kloibhofer und Anita Baierl siegten

Das gab es in den 24 Jahren des Linzer Drei-Brückenlaufes noch nie: 30 Grad beim Start am Samstag um 15 Uhr. „Es waren extreme Bedingungen“, sagte Richard Kloibhofer. „Vor dem Start hatte ich noch Bedenken, ob ich mitmachen soll.“ Eine Absage wäre keine gute Idee gewesen: Der Linzer (bet-at-home.com) siegte auf der sechs Kilometer langen Strecke, die über die Nibelungen-, Eisenbahn- und Autobahnbrücke führte, in 20:20 Minuten. „Ich habe beim Laufen sofort gespürt, dass mir die Hitze nichts ausmacht.“

Der 26-Jährige schloss sich der Spitzengruppe an, die kurz vor dem Ziel nur noch aus zwei Mann bestand. Etwa 300 Meter vor dem Ende verschärfte er das Tempo: „Ich hatte noch genügend Reserven.“ Die brachten den Software-Entwickler neun Sekunden vor seinem Verfolger Roman Pachlatko (LAC Amateure Steyr) und 15 Sekunden vor Mario Schuh (Team Zisser Enns) ins Ziel. Damit hatte Kloibhofer nicht gerechnet: „Ich wollte meine Zeit aus dem Vorjahr toppen. Dass ich Gesamtsieger wurde, hat mich völlig überrascht.“

Mir brannten die Fußsohlen“

Unangefochten war dagegen der Sieg von Anita Baierl (TUS Kremsmünster) in der Damenwertung: Sie lief die sechs Kilometer in 21:22 Minuten und gewann mit 1:06 Minuten Vorsprung vor Bernadette Schuster (Honeder Naturbackstube Laufsport) und Verena Pachlatko (LAC Amateure Steyr). Doch auch Baierl kämpfte mit den hohen Temperaturen: „Ab dem dritten Kilometer hat sich die Hitze bemerkbar gemacht“, sagt die 23-jährige Bürokauffrau aus Kremsmünster. „Mir haben die Fußsohlen gebrannt. 30 Grad auf dem Asphalt – das kommt dir vor wie 50 Grad.“ Da kam der leichte Gegenwind gerade recht.

Wegen der Hitze musste so mancher der 1200 Teilnehmer aufgeben. „Trotzdem war die Stimmung sehr gut“, sagt Veranstalter Walter Hofmann vom Kulturzentrum Hof. Rund ein Viertel der Teilnehmer waren Schüler, allein das Petrinum stellte 98 Sportler. Mit dem Lauf will Hofmann zeigen, dass Kultur und Sport einander nicht ausschließen: „Wir wollen den Sportlern Kultur nahebringen.“ (hes)

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