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Linz

Donaustrand ist heuer nur in abgespeckter Version realistisch

29. April 2014 00:04 Uhr

Der Linzer Donaustrand ist heuer nur in abgespeckter Version realistisch
Werden die Vorstellungen der Kunstuni umgesetzt, dann befindet sich der Strand möglichst nahe an der Donau.

LINZ. Nachdem die Kunstuniversität in der Vorwoche Vertretern der Stadt ihr Konzept für den Donaustrand präsentiert hatte, stellten die Studenten und Architekturprofessor Roland Gnaiger gestern ihre Ideen der Öffentlichkeit vor.

Diese waren zwar bei den politischen Vertretern gut angekommen, auf Facebook finden sich hingegen auch zahlreiche negative Wortmeldungen. "Das liegt daran, dass dort Fotos von unserem Vorhaben zu sehen waren, dazu aber jede Erklärung gefehlt hat", sagt Felix Ganzer, der als einer von fünf Studenten an der Ausarbeitung des Konzeptes beteiligt war.

Auch Gastronomen und Event-Spezialisten, die ebenfalls Konzepte eingereicht hatten, üben Kritik an den vorliegenden Plänen. "Die Gastronomen haben Vorschläge gemacht, die für sie selbst, nicht aber für die Stadt gut gewesen wären", sagt Ganzer.

Mobile Gastrozone geplant

Wie berichtet, sehen die Pläne der Kunstuni vor, dass ein vorerst rund 150 Meter langer Sandstreifen zwischen Treppelweg und Donauböschung auf der Höhe des Parkbades entsteht. "Wir wollten die ungenutzte Fläche nutzen und nicht die große Wiese", sagt Ganzer. Werden die Ideen umgesetzt, dann sollen die gastronomischen Einrichtungen unter dem Titel Gustiermeile mittels mobiler Stände auf dem Spazierweg der Koref-Promenade zu finden sein. Angeboten sollen vor allem regionale Produkte werden, auch Liegen und Sonnenschirme sollen hier ausgeliehen werden können.

Noch nicht fix ist, was auf der Grünfläche zwischen Gastroständen und Strand geschehen soll. "Uns ist aufgefallen, dass es hier wenig Sitzgelegenheiten und kaum Schatten gibt", sagt Ganzer. Das soll sich aber ändern.

Eine Idee sieht überdachte Sitzplätze samt Wassertümpel. vor. Daran, dass ihr Konzept heuer zur Gänze umgesetzt wird, glauben die Studenten aber nicht. "Dass eine erste Etappe kommt, ist aber nicht ausgeschlossen", sagt Gnaiger. Bevor es zu einer Umsetzung kommen kann, gilt es noch einiges zu klären.

So müssen mit der VIA Donau, der das Grundstück unterhalb des geplanten Strandes gehört, Gespräche geführt und Gastronomen gefunden werden. In den kommenden drei bis vier Wochen sollen die offenen Fragen geklärt werden. (cb)

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