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Linz

Donaustrand: Erstes Konzept liegt auf dem Tisch

Von Christopher Buzas   15. Januar 2014 00:04 Uhr

Donaustrand: Erstes Konzept liegt auf dem Tisch und sieht "Beach-Village" vor
Statt auf der Wiese sollen sich Erholungssuchende künftig auf einem Strand an der Donau entspannen können.

LINZ. In den Pläne der Agentur "Feel Events" ist von einem Strand-Dorf an der Donau die Rede.

Dass eine derzeit viel diskutierte Errichtung eines Strandes samt Gastronomie an der Donau grundsätzlich möglich ist, haben bereits Experten des Magistrats festgestellt. Dazu liegt in der Stadt auch ein Konzept vor, wie eine solche Freizeiteinrichtung aussehen könnte. Erstellt hat die Expertise die Linzer Agentur "Feel Events", die in Urfahr ihr Büro hat. "Wir haben die nötigen Mittel und gute Lust, das Konzept umzusetzen", sagt Wolfram Niedermayer, einer der beiden Geschäftsführer von Feel Events.

Kleines Dorf aus Strandhütten

Die Pläne der Agentur sehen vor, dass entlang der Donau in einem Bereich zwischen dem Lentos und dem Brucknerhaus in den Monaten Juli und August ein "Beach Village", sprich eine Art Strand-Dorf errichtet wird. Dabei denken die Konzeptersteller an mehrere Hütten, dazu sind auch Aufenthaltsbereiche mit Liegestühlen, Sonnenschirmen und Palmen vorgesehen.

Außerdem sollen die Besucher aus verschiedenen kulinarischen Angeboten wählen können, die Linzer Gastronomen anbieten sollen. "Dazu finden wir Partner aus Handel und Unterhaltung, die gemeinsam das gebotene Programm abrunden", heißt es in dem Konzept. Eines gelte es aber zu bedenken: "Die Hütten müssen mobil sein, da aufgrund der Hochwassergefahr keine fixen Bauten stehen dürfen", sagt Niedermayer. Die Entspannungszone soll nicht direkt an der Donau, sondern oberhalb des Treppelweges entstehen.

In der Studie werden mehrere Vorbilder genannt, unter anderem auch der jährliche Christkindlmarkt auf dem Linzer Hauptplatz, wo ebenfalls mobile Hütten zum Einsatz kommen. Auch Strandbars in anderen Städten, darunter die Strandbar Herrmann in Wien, werden genannt. Nicht zuletzt dieses Lokal hat die Initiatoren der Facebook-Gruppe "Linz braucht einen Strand" auf diese Idee gebracht. Die Gruppe hat auf der Internetplattform mittlerweile mehr als 6000 Unterstützer.

Niedermayer hofft nun auf ein Gespräch mit Bürgermeister Klaus Luger (SP) über sein Konzept. Der Linzer Stadtchef hatte ja kürzlich angekündigt, sich im Februar mit den Initiatoren der Facebook-Gruppe zu treffen. Erst danach werde er weitere Gespräche führen. Es haben sich bei ihm auch schon Gastronomen diesbezüglich gemeldet, so Luger.

Kommende Woche ist zuerst einmal der Gemeinderat am Wort. Dort soll ein Antrag beschlossen werden, wonach die Stadt weiter die Möglichkeiten einer Umsetzung für einen Donaustrand prüfen soll.

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