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Aus für Jahrmarkt-Parken: Wird jetzt Urfahr total verparkt?

LINZ. Verkehrsstadtrat Markus Hein (FP): Bei Bedarf größere Bewohnerparkzone für Urfahraner.

Die von Linz angedachte Totalsperre des Jahrmarktareals macht Pendler ratlos

Verschwinden die Autos vom Jahrmarktgelände oder nicht? Das ist die Frage. Bild: VOLKER WEIHBOLD

Entsteht jetzt wegen des Parkverbots auf dem Urfahrmarkt-Gelände das Chaos auf den Straßen von Linz-Urfahr? Gibt es für die Autos der Urfahraner bald zu wenig Stellplätze, weil mehr Pendler ihre fahrbaren Untersätze in Wohngebieten abstellen?

Man habe einen Plan, um ein Parkplatz-Chaos zu vermeiden, sagt der Linzer Verkehrsstadtrat Markus Hein (FP) im Gespräch mit den Oberösterreichischen Nachrichten: "Wenn es notwendig ist, dann werden wir in Urfahr die Kurzparkzonen 19 und 50 nach Norden und Westen erweitern, so dass dort die Anrainer mit Bewohnerparkkarte auch weiterhin einen Stellplatz bekommen." Die aus den Zonen 19 und 50 gebildete Zone wird U1 heißen.

Kurzparkzone beim Urnenhain

Zudem gibt es eine Reserve von 300 Parkplätzen von der Ferihumerstraße bis zum Urnenhain-Friedhof. Bei Bedarf sollen auch diese Abstellplätze zu Kurzparkzonen mit Bewohnerparken umgewandelt werden. "Dort wollen wir die laut Gesetz mögliche Maximalparkzeit von 180 Minuten verordnen, so dass die Menschen genug Zeit für Totenfeiern im Urnenhain, Behördengänge oder Einkäufe haben", sagt Stadtrat Hein.

Diese Maßnahmen werden aber nicht sofort verwirklicht, kündigt Hein an: "Wir werden zunächst beobachten, wie sich die Parkplatzsituation entwickelt, welche Gebiete besonders belastet werden." Die Erfahrung habe aber gezeigt, dass in den vielen Jahren während des Urfahrmarkts und des dadurch verursachten Ausfalls der 1200 Stellplätze an der Donau kein Park-Chaos in Linz-Urfahr entstanden sei. Stadtrat Hein: "Wir sind aber vorbereitet. Wenn es sein muss, können wir die Maßnahmen schnell verwirklichen."

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Artikel Erhard Gstöttner 20. September 2017 - 02:12 Uhr
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