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Linz

470.000 Besucher beim Urfahrmarkt

08. Oktober 2018 00:04 Uhr

470.000 Besucher beim Urfahrmarkt
Schauplatz Vergnügungspark: Wenn alles in Bewegung ist, dann steigt der Adrenalinspiegel.

LINZ. Unternehmer und Fahrgeschäfte zufrieden – erste Pläne für die Frühjahrsveranstaltung.

Seit gestern Abend ist er für heuer wieder Geschichte: der Urfahraner Jahrmarkt. Die Herbstauflage der Traditionsveranstaltung hat heuer rund 470.000 Besucher angelockt. "Im Vergleich mit den vergangenen Jahren reiht sich das im guten oberen Bereich ein", sagt der Linzer Vizebürgermeister und Marktreferent Bernhard Baier (VP). "Für einen Herbstmarkt sind das überdurchschnittlich hohe Besucherzahlen."

Insgesamt konsumierten die Gäste in den Gastronomiebetrieben 114.000 Halbe Bier und 32.000 Limonaden, 8000 Portionen Grillhendel und 49.000 Portionen Bratwürstel wurden verkauft.

Auch das Wetter hat großteils mitgespielt. "Das erste Wochenende war fulminant", sagt Festwirt Patrick Stützner. "Von Montag bis Mittwoch war der Andrang dann etwas reduziert, aber ab Donnerstag hatten wir wieder eine hohe Besucherfrequenz." Gestern, am letzten Tag, konnte selbst der Regen die Besucher nicht abhalten: "Viele sind mit Schirmen unterwegs."

Die Welt steht wieder Kopf! Urfahranermarkt eröffnet

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Tracht und Tradition

Aber weil nach Urfahranermarkt vor dem Urfahranermarkt ist, haben die Verantwortlichen bereits begonnen, sich über die nächste Frühjahrsausgabe der Veranstaltung Gedanken zu machen. "Konkrete Pläne werden wir erst im Laufe des Winters fixieren", sagt Baier. "Aber wir haben jetzt schon vereinbart, dass wir – wie bei jedem Markt – wieder neue Fahrgeschäfte präsentieren wollen."

Zudem sollen sowohl in der Gastronomie als auch in der Programmgestaltung neue Impulse gesetzt werden. "Wir wollen beispielsweise wieder mehr Blasmusik bieten, weil sich der allgemeine Trend zu Tradition und Tracht auch auf dem Urfahranermarkt bemerkbar macht", sagt Baier.

470.000 Besucher beim Urfahrmarkt
Das OÖN-Original, der Mostdipf, war fleißig auf dem Jahrmarkt unterwegs.

Die Herausforderung sei, alle Besuchergruppen zufriedenzustellen, sagt Stützner: "Die Gäste, die am Sonntagvormittag zum Frühschoppen kommen, wollen ein anderes Angebot als jene, die den Familientag besuchen oder am Freitagabend den Nervenkitzel suchen, wenn sie in ein Fahrgeschäft steigen."

Um ihnen gerecht zu werden, plant Stützner, sein Programm künftig noch vielfältiger zu gestalten. "Denn dass er für jeden Besucher etwas bietet, das macht den Urfahranermarkt aus." (wal)

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