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Landsleute

Joshua Koen: Ein Student mit sozialer Ader

Von Gerhild Niedoba  06. April 2020 00:04 Uhr

Joshua Koen
Joshua Koen, Student, stellt für die Caritas-Kampagne Lebensmittelpakete für Bedürftige zusammen.

Der Linzer Joshua Koen verteilt Caritas-Lebensmittelpakete an Bedürftige.

Wenn Joshua Koen heute Nachmittag im Pfarrheim im Linzer Stadtteil Gründberg seine neue Tätigkeit beginnt, ist er zum einen gut dafür gerüstet: Getreu den Corona-Sicherheitsbestimmungen wird sich der 23-jährige Linzer mit Mundschutz und Handschuhen entsprechend adjustieren, um dann bis auf Weiteres im Rahmen der Caritas-Kampagne „#TeamNächstenliebe“ zweimal in der Woche Lebensmittelpakete für bedürftige Menschen zusammenzustellen und zu verteilen.

Zum anderen ist der Student aber vor allem eines: dankbar und froh, in dieser Zeit helfen zu können und, wie er sagt, „endlich wieder etwas zu tun zu haben“. Weil die Pandemie nicht zuletzt auch den Betrieb an den Universitäten lahmgelegt hat, bleibt dem Studenten der Umweltsystemwissenschaft im vierten Semester jetzt viel Freizeit. „Die Labore mussten ausfallen, und die leider nur wenigen angebotenen Online-Kurse habe ich bereits gemacht“, sagt Koen, der sich genauso wie seine in Wien studierende Schwester (21) vorübergehend wieder bei seinen Eltern – einer Diplomkrankenschwester und einem Kinderurologen – einquartiert hat. „Das Zusammenleben läuft gut, es ist auch wieder schön, dass wir alle zusammen sind“, sagt er.

Umso mehr Zeit bleibt jetzt für sein Engagement als Jungschar- und Jugendleiter in der Heimatpfarre Urfahr und für das Caritas-Projekt, an dem sich die Katholische Jugend OÖ beteiligt.

Seit vergangenem Freitag kann die Bevölkerung Spenden in Form von Lebensmitteln oder Einkaufsgutscheinen an drei Linzer und zwei Steyrer Sammelstellen abgeben. Diese werden dann von Joshua und vielen weiteren freiwilligen Helfern gebündelt und ab Mittwoch an Landsleute, die ihren Bedarf beim Caritas-Sozialtelefon angemeldet haben, verteilt. „Diese Woche werden bereits 40 Pakete benötigt“, sagt der 23-Jährige, der seine Freizeit in Linz oder in seiner Studienstadt Graz am liebsten mit dem Mannschaftssport „Ultimate Frisbee“ verbringt.

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Gerhild Niedoba

Redakteurin Land und Leute

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