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Oberösterreich

Kirchdorf ist der erste Bezirk ohne aktive Corona-Fälle

Von Christian Ortner  18. Juni 2021 00:04 Uhr

(Symbolfoto)

EFERDING. Erstmals seit mehr als acht Monaten – Normalbetrieb in Spitälern.

Wie täglich gewohnt, aktualisierte das Land Oberösterreich gestern online die Corona-Fallzahlen. Eines war dabei anders als an unzähligen Tagen davor: In der Spalte der aktiven positiven Fälle erschien im Bezirk Kirchdorf eine Null. Erstmals seit mehr als acht Monaten ist ein oberösterreichischer Bezirk also wieder coronafrei.

Zuletzt war das am 3. Oktober 2020 der Fall – damals in Eferding. Dort ist man mit nur einem aktiven Fall auch nahe am Nuller. Das liege vor allem an der Disziplin der Bevölkerung, insbesondere bei Veranstaltungen, die seit 19. Mai wieder zugelassen sind, sagt der Leiter der Gesundheitsbehörde im Bezirk, Peter Zeilinger im OÖN-Gespräch. "Viele Veranstalter haben sich bei uns erkundigt, was möglich ist, und Veranstaltungen mit Vernunft und Hausverstand immer wieder auch verschoben." Die Entwicklung sei sehr erfreulich, sagt Zeilinger

Schon seit vergangenem Samstag liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Eferding bei null. Das heißt, dass es dort seit nunmehr zwölf Tagen keine Neuinfektion mehr gegeben hat. Ebenfalls seit zumindest sieben Tagen gab es in den Bezirken Gmunden und Kirchdorf keine neuen Fälle mehr.

Bei der Zahl der aktiven Corona-Fällen einstellig sind auch Schärding, Grieskirchen (je 4), Rohrbach (5), Gmunden, Steyr-Land (je 6) und Steyr-Stadt (8). In ganz Oberösterreich gibt es aktuell noch 310 Infizierte.

19 Corona-Patienten im Spital

Der deutliche Rückgang der Fallzahlen macht sich auch in den Spitälern bemerkbar. Acht Patienten auf der Normal-, elf auf der Intensivstation vermeldete das Land gestern. "Die Vorhaltekapazitäten wurden auf das Minimum heruntergefahren", sagt der Leiter des Expertengremiums im Krisenstab, Tilman Königswieser. "Ein Normalbetrieb konnte unter täglicher Beobachtung der aktuellen Lage nahezu wiederhergestellt werden."

An vielen Teststationen des Landes herrschte am Donnerstag gähnende Leere. Teststandorte zu schließen, sei derzeit aber trotzdem nicht angedacht, sagt die Krisenstab-Leiterin Carmen Breitwieser. "Gegebenenfalls erfolgt aber eine Anpassung der Anzahl der Teststraßen in den einzelnen Stationen."

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Christian Ortner

Redakteur Land und Leute

Christian Ortner
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