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Oberösterreich

"Kinder können sich an Bienen nicht sattsehen"

Von OÖN/mis   10. September 2021 00:04 Uhr

"Kinder können sich an Bienen nicht sattsehen"
Bürgermeister Josef Rathgeb; Sponsor des Schaustockes Zahnarzt Charl Chapman, Imkerobmann Siegfried Danner und Manfred Schwendtner von der Raika Mittleres Rodltal (v.l.n.r.)

OBERNEUKIRCHEN/SCHWERTBERG. Imkereizentrum und OÖNachrichten bieten Gemeinden Schaustöcke an, mehr als 20 wurden bereits vergeben.

Ein aufgeregtes Summen geht vom Bienenstock aus, Dutzende Bienen fliegen ein und aus. Doch was im Inneren eines Bienenstockes vor sich geht, bleibt dem neugierigen Auge in der Regel verborgen. Nicht so bei einem Schaustock, denn da leben und arbeiten die Bienen zwischen zwei Plexiglasfenstern. Und Neugierige können sie problemlos bei der Arbeit beobachten.

Für einen Unkostenbeitrag von 200 Euro bieten das Imkereizentrum und die OÖNachrichten Gemeinden die Möglichkeit, einen Schaustock aufzustellen, und die Nachfrage ist groß (siehe Infokasten). Mehr als 20 Stöcke wurden bereits vergeben.

Zusammenarbeit mit Schule

In der Gemeinde Oberneukirchen finanzieren Bürgermeister Josef Rathgeb und Zahnarzt Charl Chapman gemeinsam den neuen Schaukasten. "Bienen bedeuten Leben, daher war für uns klar, dass wir da mitmachen werden", sagt Bürgermeister Rathgeb. Auch wenn die Stöcke erst in einigen Monaten im Frühjahr aufgestellt werden, zu Schulbeginn beginnen in der Mittelschule Oberneukirchen bereits die Vorbereitungen. Im Werkunterricht werden die Kinder Insektenhotels bauen, die neben dem Schaustock aufgestellt werden. Und auch in der Gemeinde Schwertberg findet ein Schaustock Platz. Obwohl dort bereits einer steht. Seit mehr als drei Jahren ist Schwertberg eine "bienenfreundliche Gemeinde". "Wir waren damals eine der ersten Gemeinden", sagt Bürgermeister Max Oberleitner. "Aber mit dem Namen geht natürlich auch eine Verpflichtung einher. So haben wir zum Beispiel einen Bienenlehrpfad errichtet." Am Ende des mit sechs Lehrtafeln ausgestatteten Pfades steht ein Schaustock. "Der ist jedoch relativ alt und hat bereits sehr gute Dienste geleistet", sagt Imkereiobmann Gerhard Friedl. "Wir montieren ihn ab, so ein neuer Schaustock hat dann gleich noch mehr Reiz als ohnehin schon."

Bei den Jüngsten sei der Stock ganz besonders beliebt, viele Kindergärten und Schulen würden den Stock besuchen. "Die Kinder können sich an den Bienen einfach überhaupt nicht sattsehen", sagt Friedl. "An den Glasscheiben drücken sie sich richtig die Nasenspitzen platt." (mis)

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