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Oberösterreich

Inzidenz in Wels steigt rapide an, Rabl befürchtet Ausreisekontrollen 

Von OÖN   22. April 2021 15:08 Uhr

Die Welser Stadtregierung fordert die Bevölkerung auf, sich testen zu lassen

WELS. Wels ist derzeit der Corona-Hotspot in Oberösterreich. In keinem anderen Bezirk steigt die 7-Tage-Inzidenz derart schnell an. Heute meldete die AGES eine Inzidenz von 345,8 für die zweitgrößte Stadt Oberösterreichs. 

In ganz Oberösterreich sinkt die Zahl der Neuinfektionen. Nur in Wels weist der Trend in die andere Richtung. Innerhalb von 24 Stunden stieg die 7-Tage-Inzidenz laut den Zahlen der AGES von 304,1 auf 345,8 an. In absoluten Zahlen verzeichnet die Stadt derzeit 288 nachweislich Infizierte. 250 weitere Menschen, die in Wels leben, befinden sich zusätzlich in behördlich verordneter Quarantäne. 

In unserer Grafik sehen Sie die aktuellen Inzidenzwerte für Oberösterreich:

"Ausreisekontrolle muss unbedingt verhindert werden"

„Sollten die Zahlen weiter ansteigen, könnte mit Wochenbeginn die Marke von 400 erreicht werden“, warnte die Welser Stadtverwaltung nun in einer Aussendung. Damit würden in Wels Ausreisekontrollen drohen. Oberstes Ziel sei es nun, diesen Schwellenwert nicht zu erreichen. "Eine Ausreisekontrolle für Wels muss unbedingt verhindert werden. Diese hätte massive wirtschaftliche Folgen und würde auch das Image der Stadt der schwer belasten“, sagt Bürgermeister Andreas Rabl (FP). Er appellierte gemeinsam mit Gesundheitsreferentin und Vizebürgermeister Silvia Huber (SP) an die Welser Bevölkerung unbedingt alle Sicherheitsvorkehrungen wie den Zwei-Meter-Abstand und das Tragen einer FFP2-Schutzmaske einzuhalten. Außerdem appellierten sie an die Welser, einen Corona-Test zu machen, um so die Ausbreitung des Virus „rasch wieder einzudämmen“.

Der gute Wetterbericht für das kommende Wochenende macht Rabl ebenfalls Sorgen. Er befürchtet Menschenansammlungen entlang der Traun, in der Innenstadt und in den Parkanlagen. Die Polizei werde deshalb verstärkt Kontrollen durchführen und etwaige Menschenansammlungen rasch auflösen. Bei Verstößen gegen die Maßnahme zur Eindämmung der Pandemie drohen Anzeigen und Geldstrafen. 

 

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