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Innviertler (36) droht in Regensburg Prozess wegen versuchten Totschlags

Von Thomas Streif, 07. Juli 2024, 21:10 Uhr
Innviertler (36) droht in Regensburg Prozess wegen versuchten Totschlags
Ein 38-Jähriger wurde auf dem Schwarzacher Volksfest verletzt. Bild: APA/dpa/Lino Mirgeler

REGENSBURG/RIED. Volksfest-Streit eskalierte: 38-Jähriger soll mit Fußtritten auf den Kopf attackiert worden sein.

In den frühen Morgenstunden des 30. Mai kam es auf dem Schwarzacher Volksfest, Landkreis Straubing-Bogen, in Bayern laut Polizei Niederbayern zu einem Streit zwischen mehreren Personen. Darunter befand sich, wie die OÖN jetzt in Erfahrung bringen konnten, offenbar auch ein 36-Jähriger aus dem Bezirk Ried. Ein 38-Jähriger soll der Gruppe mit dem Innviertler anschließend ein Weißbierglas hinterhergeworfen haben. "In der Folge kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung, in dessen Verlauf der 38-Jährige aus der Personengruppe heraus mit Fußtritten, unter anderem gegen den Kopf, attackiert worden sein soll", heißt es in einer Presseaussendung der Polizei Niederbayern.

Der Mann wurde mit erheblichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Kurze Zeit später konnte der 36-jährige Innviertler ausgeforscht und festgenommen werden. Die Polizei bat in einer Aussendung am 31. Mai um sachdienliche Zeugenhinweise. Der 36-Jährige wurde nach Vorführung beim Ermittlungsrechter in Untersuchungshaft genommen. Die Staatsanwaltschaft Regensburg leitete ein Ermittlungsverfahren ein. "Die Staatsanwaltschaft geht derzeit von einem dringenden Tatverdacht bezüglich eines versuchten Tötungsdelikts aus", antwortete Thomas Rauscher, Oberstaatsanwalt und Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Regensburg, auf eine OÖN-Anfrage. Es seien im Zuge der Ermittlungsarbeiten zahlreiche Zeugen vernommen worden. "Diese haben sich aber nicht auf den Zeugenaufruf gemeldet, sondern wurden durch Befragungen polizeilich ermittelt", so Rauscher.

Anklageerhebung wahrscheinlich

Auf die Frage, ob eine Anklage wegen versuchten Totschlags im Raum stehe, antwortete der Staatsanwalt: "Eine Anklageerhebung erscheint nach derzeitigem Ermittlungsstand wahrscheinlich, die abschließende Bewertung erfolgt aber nach dem Abschluss der Ermittlungen. Dies gilt auch für den Vorwurf einer etwaigen Anklage." Laut OÖN-Informationen dürfte der Innviertler am vergangenen Freitag – zumindest vorübergehend – aus der Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Straubing entlassen worden sein. Am Freitag gab es eine dementsprechende Haftprüfung. Die OÖN baten den Beschuldigten schriftlich um eine Stellungnahme. Eine solche war bis Redaktionsschluss ausständig. Für den 36-Jährigen gilt die Unschuldsvermutung.

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Autor
Thomas Streif
Redaktion Innviertel
Thomas Streif

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