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Innviertel

"Wir hoffen in der neuen Halle auf 600 bis 800 Fans pro Heimspiel"

Von Thomas Streif  21. September 2021 21:18 Uhr

"Wir hoffen in der neuen Halle auf 600 bis 800 Fans pro Heimspiel"
Vorfreude beim UVC Weberzeile Ried auf die Halleneröffnung und den Bundesligastart

Ried: Raiffeisen Volleydome, der 1000 Fans Platz bietet, wird Mittwochabend offiziell eröffnet

2,8 Millionen Euro wurden in den Bau des "Raiffeisen Volleydomes" im Rieder Messegelände investiert. Am Mittwochabend (22. September) ist es so weit: die neue Heimstätte des UVC Weberzeile Ried, die 1000 Fans Platz bietet, wird mit einem Freundschaftsspiel gegen die internationale Top-Mannschaft Budweis eröffnet. Einlass ist ab 17.30 Uhr, Beginn mit einer Showeinlage und der offiziellen Eröffnung ist um 18.30 Uhr. Das Spiel beginnt um zirka 19 Uhr. In Österreich gebe es sonst nirgends eine vergleichbare Volleyballhalle, so Peter Eglseer, Marketingleiter des UVC Ried.

"Wir hoffen in der neuen Halle auf 600 bis 800 Fans pro Heimspiel"
1000 Fans haben in der Halle Platz

"Bei den ersten Schritten und Trainings in der Halle hat man die Freude bei den Spielern regelrecht gesehen. Ich glaube, dass uns eine volle Halle in den Heimspielen sicher einen Vorteil bringen kann", sagt UVC-Ried-Trainer Dominik Kefer.

Die Vereinsverantwortlichen rund um den sportlichen Leiter, Roman Lutz, und Marketingchef Eglseer, hoffen in der neuen Halle auf eine Verdoppelung der Zuschauerzahlen. "Das Ziel muss sein, dass wir einen Schnitt von 600 bis 800 Fans schaffen", sagt Lutz. Beim Verkauf der Karten setzt man vor allem auf ein übersichtliches Online-Ticketsystem, das unter uvc-tickets.at abrufbar ist. Ein 3-G-Nachweis und eine Registrierung ist erforderlich und wird beim Eingang kontrolliert. Tickets für Meisterschaftsspiele kosten sechs Euro, vier Euro für Jugendliche.

Am Samstag, 2. Oktober, gibt es in Ried bei einem "Bundesliga-Doppel" die Möglichkeit, mit einer Karte zuerst das Heimspiel der SV Ried gegen Klagenfurt (17 Uhr) und im Anschluss das Duell der Volleyballer mit Klagenfurt (19.30 Uhr) zu sehen. Die jeweils ersten 200 Fans, die eine Eintrittskarte von einem der beiden Spiele vorweisen, bekommen für das jeweils andere Match eine Gratis-Eintrittskarte. "Diese Aktion hat es vor einigen Jahren schon einmal gegeben. Ich kann mich noch erinnern, dass die Fanclubs der SV Ried die Lautstärke in unserer Halle nach oben geschraubt haben. Darauf hoffen wir natürlich auch dieses Mal", sagt UVC-Ried-Spieler Felix Breit.

Ried hofft auf Platz vier

Video: Trainer Dominik Kefer und Marketingleiter Peter Eglseer im Interview

Eine Prognose für die Bundesligasaison 2021/2022, die am Samstag, 25. September, mit dem Heimspiel (18 Uhr) gegen den VCA Amstetten beginnt, sei alles andere als leicht, so Kefer. "Das ist schwer zu sagen, einige Mannschaften haben sich verändert. Amstetten hat sich verstärkt und auch die Teams, die in der vergangenen Saison hinter uns waren, haben investiert. Wenn wir unter die ersten vier der Bundesliga kommen wollen, müssen wir sehr gute Leistungen abrufen."

Auch auf der europäischen Bühne werden sich die Rieder Volleyballer heuer wieder messen können. In der ersten Runde des Challenge-Cups treffen die Innviertler auf das ungarische Team Kazincbarcika. Das Heimspiel geht am 10. November, um 19 Uhr, über die Bühne.

Neuer Nachwuchsleiter

Mit den Möglichkeiten der neuen Halle will man in Ried jetzt noch mehr auf eine professionelle Nachwuchsarbeit setzen. Mit Markus Günther wurde ein hauptberuflicher Nachwuchsleiter aus Graz nach Ried geholt. "Wir werden in die Volksschulen gehen, die Konkurrenz der anderen Sportarten ist groß, aber je früher wir die Kinder für den Volleyballsport begeistern können, desto besser", sagt Günther.

"Wir hoffen in der neuen Halle auf 600 bis 800 Fans pro Heimspiel"
Markus Günther, neuer Nachwuchsleiter des UVC Ried

Mittelfristig müsse das Ziel sein, dass die zweite Mannschaft mit jungen Perspektivspielern in der zweiten Bundesliga teilnimmt. "Der große Spagat zwischen der Bundesliga und der Landesliga tut uns schon lange weh, je früher wir diese Lücke schließen, desto besser", sagt Lutz.

Video: UVC-Ried-Nachwuchsleiter Markus Günther im OÖN-Interview

Artikel von

Thomas Streif

Lokalredakteur Innviertel

Thomas Streif
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