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Innviertel

Tourismusverband: Baccili ist Aufsichtsratsvorsitzende

Von Magdalena Lagetar 18. April 2019

Tourismusverband: Baccili ist Aufsichtsratsvorsitzende
Aufsichtsratsvorsitzende Christine Baccili

BEZIRK BRAUNAU. Der neue Verband nimmt immer mehr Form an, es gibt aber auch Kritik.

Mit dem neuen Tourismusgesetz entstand im Bezirk ein neuer Tourismusverband, der 15 Gemeinden umfasst. Ein einzigartiger, denn der ist Teil eines grenzüberschreitenden Vereins, in dem auch Tourismusgemeinden aus Bayern und Salzburg Mitglied sind. Einen Namen hat der Verband noch keinen, doch er nimmt nach und nach Form an. Geschäftsführerin wird, wie berichtet, Monika Pingitzer aus Burghausen. Vor kurzem wurde bei der ersten Generalversammlung auch der neue Aufsichtsrat gewählt. Aufsichtsratsvorsitzende ist Christine Baccili aus Braunau. "Wir wollen alle ins Boot holen und damit die Region stärken", sagt sie. Das Besondere an der Region sei der viele Tages- und Wirtschaftstourismus. "Wir wollen verschiedene Pakete für unsere Gäste schnüren und dabei unsere Stärken ausspielen, und zwar aller Mitgliedsgemeinden", nennt die neue Aufsichtsratsvorsitzende Baccili die Ziele des Verbands. Josef Lasser aus Franking ist Baccilis Stellvertreter. Der Aufsichtsrat besteht aus zwölf Mitgliedern und zwei gewählten Bürgermeistern. Den Verantwortlichen war es wichtig, dass möglichst alle Mitgliedsgemeinden im Aufsichtsrat vertreten sind.

Der Seelentium-Verein war es, der die Zündung einschaltete und auf die Bildung dieses landesweit einzigartigen Verbands zusteuerte – mit Erfolg. Auffällig ist, dass bewährte Mitglieder des bewährten Teams, dem es in den vergangenen Jahren gelungen war, die vielen Vorzüge des Oberinnviertels herauszustreichen, nicht im Aufsichtsrat sitzen. "Das ist nur auf den ersten Blick so", berichtigt Baccili. Viele wüssten nicht, dass der Tourismusverband Seelentium aus zwei Verbänden – Hochburg-Ach und Eggelsberg – bestand und nebenbei der Verein aktiv war.

Das Personal aus den beiden Verbänden habe man übernommen und werde natürlich darauf achten, dass aus jeder Mitgliedsgemeinde das Beste herausgeholt werde. "Jeder hat Stärken, ob kleine oder große Gemeinden. Wir wollen das Gemeinsame ausarbeiten, dann hat jeder was davon. Und je mehr Angebot da ist, desto besser", verspricht Baccili, keine Mitgliedsgemeinden touristisch zu vernachlässigen.

Dass das gelingt, hofft Seelentium-Obmann Günter Maislinger. "Ob das im Nachhinein gesehen richtig war, dass eine jede Gemeinde im Aufsichtsrat vertreten ist, wird sich zeigen. Anstatt Fachleute zu wählen ist es jetzt sehr politisch besetzt", kritisiert Maislinger auf Anfrage der Braunauer Warte.

Artikel von

Magdalena Lagetar

Lokalredakteurin Innviertel

Magdalena Lagetar
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