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Innviertel

SV Ried und Union Gurten: Erreichen der zweiten Cuprunde ist "Pflicht"

Von Josef Schuldenzucker  15. Juli 2021 14:04 Uhr

SV Ried und Union Gurten: Erreichen der zweiten Cuprunde ist "Pflicht"
Rieds Keeper Samuel Radlinger scheiterte mit der SV Ried im Vorjahr am Wolfsberger AC im Elfmeterschießen.

RIED, GURTEN. Ried spielt auswärts gegen Grödig, Gurten hat Heimrecht gegen den FC Lustenau

In der ersten Runde des Uniqa ÖFB-Cups haben die Vertreter aus dem Bezirk Ried lösbare Aufgaben zugelost bekommen. Die SV Guntamatic Ried muss am Freitag, 16. Juli, auswärts gegen den Salzburger Regionalligisten Grödig antreten, Regionalligist Union Raiffeisen Gurten spielt am Samstag, 17. Juli, zu Hause gegen den Vorarlberger Klub FC Lustenau.

In der vergangenen Saison musste sich Ried in der zweiten Runde des Cups auswärts dem Wolfberger AC knapp mit 3:4 nach Elfmeterschießen geschlagen geben. In der ersten Runde waren die Wikinger beim FC Gleisdorf 09 mit 5:3 im Elfmeterschießen erfolgreich geblieben.

"Wegen der Quarantäne einiger Spieler war die Vorbereitung heuer etwas turbulent. Aber wir sind für den Cup bereit und werden gut vorbereitet in die Partie gehen und wollen unbedingt mit einem Erfolgserlebnis in die neue Saison starten", betont SVR-Kapitän Marcel Ziegl. "Ich bin schon sehr stolz, dass ich jetzt Kapitän bin. Ich habe immer nur bei der SV Ried gespielt und es ist eine große Ehre für mich", so der neue Spielführer.

Rieds Cheftrainer Andreas Heraf ist mit der Aufbauphase zufrieden: "Die Vorbereitung läuft gut. Natürlich haben wir wegen der Corona-Erkrankung von sieben Spielern einen Rückschlag erlitten. Aber solche Situationen kann man sich nicht aussuchen, man muss das Beste daraus machen. Ich hoffe, dass nach den ersten Meisterschaftsrunden alle auf dem gleichen Niveau sind, um über 90 Minuten gehen zu können!" Cup-Gegner SV Grödig verlor im Vorjahr in der ersten Runde zu Hause gegen SKU Amstetten mit 1:2. "Grödig ist kein unbekannter Gegner. Sie haben einige Spieler, die auch in einer höheren Liga spielen könnten. Wir werden Grödig sicher nicht unterschätzen", sagt Marcel Ziegl. Auch Cheftrainer Andreas Heraf ist optimistisch: "Ich habe Grödig schon beobachtet. Das ist eine Regionalliga-Mannschaft, die einige routinierte Spieler in ihren Reihen hat. Wir müssen von Beginn an zeigen, dass wir das Spiel sehr ernst nehmen. Ich gehe davon aus, dass wir die erste Runde überstehen!"

Gegen Vorarlberger Cupsieger

Regionalligist Union Raiffeisen Gurten darf sich über ein Heimspiel freuen. Am Samstag, 17. Juli, gastiert um 18.30 Uhr mit dem FC Lustenau der älteste Klub Vorarlbergs in der Park-21-Arena. Die Gäste kommen mit stolzgeschwellter Brust. Sie besiegten in einem dramatischen Elfmeterschießen im VFV-Cup vor 1500 Zuschauern den FC Egg. Erst der 18. Elfmeter entschied das Duell für die Lustenauer. Der Sieg im Vorarlberger Cup war gleichzeitig die Qualifikation für den ÖFB-Cup.

Im letzten Testspiel unterlag die Madritsch-Elf in einem zweistündigen "Härtetest" den Oberösterreich Juniors knapp mit 0:1. Die Gurtner konnten gegen die zweite Mannschaft des Lask das Spiel über weite Strecken auf Augenhöhe gestalten. "In manchen Phasen hat uns der Zweitligist einige Male unsere Grenzen aufgezeigt. Trotzdem hätten wir aus unseren Chancen zumindest ein Tor machen müssen", analysierte Gurtens Cheftrainer Peter Madritsch den letzten Test.

Vorsicht ist auf jeden Fall angesagt, aber in der heimischen Park- 21-Arena kamen auch schon Bundesliga-Klubs arg ins Wanken. Die Heimstärke stimmt Gurten optimistisch. "Wir möchten in die zweite Runde, um im September dann wieder einen Bundesliga-Klub ärgern zu können", hofft Gurten auf ein Weiterkommen. Es gibt keine Zuschauerbeschränkungen, allerdings gilt die 3G-Regel.

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Josef Schuldenzucker

Lokalredakteur Innviertel

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