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Innviertel

SV Ried plant in der Bundesliga wegen Corona mit maximal 3000 Zuschauern

Von Thomas Streif  07. August 2020 00:04 Uhr

SV Ried plant in der Bundesliga wegen Corona mit maximal 3000 Zuschauern
Josko-Arena in Ried

RIED. Die detaillierten Rahmenbedingungen werden kommenden Mittwoch beschlossen.

Die Josko-Arena ist derzeit eine große Baustelle. Wie berichtet, wird im Heimstadion der SV Guntamatic Ried ein neuer Rasen verlegt. Es ist nicht die einzige Baustelle. Am 11. September wird die Bundesliga-Saison 2020/2021 angepfiffen, auf den Verein warten viele Herausforderungen. Nach nur zehn Tagen Pause bittet Trainer und Sportdirektor Gerald Baumgartner am Dienstag bereits zum Trainingsauftakt.

Mit dabei sein wird mit Sicherheit bereits der eine oder andere neue Spieler. Mit Murat Satin (Innsbruck) und Marcel Canadi (Amstetten) dürfte man kurz vor einer Einigung stehen. Namen von potenziellen Zugängen sind viele zu hören, darunter auch wenig überraschend mehrere ehemalige Mattersburger Kicker, die ablösefrei zu haben sind. Auch Amstettens Mittelstürmer David Peham ist ein möglicher Kandidat für eine Verpflichtung. Zahlreiche Verträge sollen verlängert werden, darunter laut OÖN-Informationen jene der Stammspieler Thomas Reifeltshammer, Marcel Ziegl, Julian Wießmeier, Constantin Reiner und Jefte Betancor.

Keine Zukunft bei der SV Ried dürften beispielsweise Mario Vojkovic, Patrick Obermüller, Reuben Acquah oder Ivan Kovacec haben. Für die Torhüterposition soll es Interesse an Samuel Sahin-Radlinger geben, aber auch eine Vertragsverlängerung des zuletzt stark spielenden Filip Dmitrovic ist möglich.

Im Trainerteam wird es einige Veränderungen geben, Athletiktrainer Andreas Berktold soll bleiben, ein neuer Co-Trainer wird wohl gesucht. Der Abschied des bisherigen Assistenten Andreas Heraf, dessen Vertrag Ende Juli auslief, dürfte nicht sehr harmonisch über die Bühne gegangen sein. Heraf soll sich beim Vorstand schriftlich über die Arbeit seines Vorgesetzten Gerald Baumgartner beschwert haben.

SV-Ried-Finanzvorstand Roland Daxl kommentierte die Causa gestern im OÖN-Telefonat so: "Ich war in den vergangenen Wochen sehr nahe bei der Mannschaft. Zu mir hat nie jemand etwas gesagt oder sich beschwert. Dass Gerald Baumgartner sehr viel Wert auf Disziplin legt, ist kein Geheimnis. Dass die Zusammenarbeit von zwei ,Einser-Trainern’ auf Dauer nicht funktioniert, soll vorkommen. Wenn jemand etwas von Mobbingvorwürfen behauptet, ist das haltlos."

Viele Kartenanfragen

Neben den sportlichen Planungen wird derzeit auch intensiv an einem Zuschauerkonzept für die kommende Saison gearbeitet. Eigentlich haben in der Josko-Arena 7300 Besucher Platz.

Aufgrund der Corona-Situation wird es aber auch im Fußball weiterhin zahlreiche Einschränkungen geben. "Aus heutiger Sicht werden maximal 3000 Besucher bei unseren Heimspielen zugelassen werden. Einen Gästesektor wird es nicht geben", sagt Daxl. Auch einen Stehplatzsektor der Heimfans wird es (vorerst) nicht geben.

"Wir werden auf der Westtribüne nummerierte Sitzplätze installieren müssen", sagt Daxl. Die genauen Rahmenbedingungen der Fußball-Bundesliga sollen laut OÖN-Informationen in einer Konferenz am kommenden Mittwoch besprochen werden. Laut Daxl gibt es bereits sehr viele Kartenanfragen. "Ich gehe davon aus, dass wir unsere Kapazität mit dem Verkauf von Dauerkarten erreichen werden", sagt Daxl.

In diesem Fall würde es keine Tagestickets für die Bundesligaspiele geben. Die Details für die Platzvergabe stehen frühestens Ende der kommenden Woche fest. Anfragen mit Namen und Telefonnummer können per Mail an office@svried.at an die Geschäftsstelle der SV Ried gerichtet werden.

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Thomas Streif

Lokalredakteur Innviertel

Thomas Streif
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