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Innviertel

Sehr ernste Corona-Situation im Braunauer Spital

Von Thomas Streif  06. April 2021 15:49 Uhr

Sehr ernste Corona-Situation im Braunauer Spital
Mit Stand gestern wurden im Braunauer Spital 38 Corona-Patienten behandelt.

BRAUNAU. Zur Sicherstellung der optimalen Betreuung mussten Patienten bereits in Nachbarkliniken verlegt werden

Am vergangenen Freitag, 2. April, wurden im Krankenhaus Braunau insgesamt 45 Corona-Patienten behandelt, vier davon mussten intensivmedizinisch versorgt werden. Auch über das Osterwochenende hat sich die Situation kaum entspannt.

Mit Stand gestern wurden im Braunauer Spital 38 Corona-Patienten behandelt, vier liegen mit sehr schweren Verläufen auf der Intensivstation. Die Zahlen der vergangenen Tage sind höher als im Herbst. Braunau zählt derzeit österreichweit zu den Bezirken mit den höchsten Inzidenzen, seit gestern benötigt man einen negativen Corona-Test, wenn man aus dem Bezirk Braunau ausreisen will.

Birgitt Freitag, stellvertretende Ärztliche Direktorin des Krankenhauses Braunau, schlägt Alarm: "Im Bezirk Braunau sind die Covid-Zahlen zuletzt deutlich gestiegen. Dies spiegelt sich auch bei den Aufnahmen von Covid-Patienten in unserem Spital wieder. Zur Sicherstellung der optimalen Betreuung mussten wir bereits Patienten in Nachbarkliniken verlegen", sagt Freitag. Bei Geimpften seien die Verläufe in aller Regel milder, so Freitag.

"Wir appellieren an die Bevölkerung, die Covid-Maßnahmen unbedingt einzuhalten und damit einen Beitrag zu leisten, dass wir weiterhin eine optimale Patienten-Betreuung im Krankenhaus gewährleisten können. Für Patienten ist der Kontakt zu ihren Angehörigen wichtig. Dieser sollte aber derzeit in erster Linie über elektronische Hilfsmittel erfolgen. Besuche sollten nur in Ausnahmefällen stattfinden", sagt Freitag.

Jeder Besucher bringe mögliche Keime ins Spital und sei so ein Risiko für den eigenen Verwandten, die anderen Patienten sowie auch für das Krankenhaus-Personal. "Sollte sich der Besuch nicht vermeiden lassen, gilt derzeit: Die Besucher müssen beim Eingang einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, oder einen negativen Antigen-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorweisen. Während des Besuchs ist durchgehend eine FFP2-Maske zu tragen", informiert Freitag.

Artikel von

Thomas Streif

Lokalredakteur Innviertel

Thomas Streif
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