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Innviertel

Schwere Verletzung von Markus Berger schockierte die Rieder Volleyballer

Von Thomas Streif   09. Oktober 2019 21:08 Uhr

VOLLEYBALL - AVL, Aich/Dob vs Ried
Markus Berger verletzte sich beim ersten Saisonspiel schwer

MATTIGHOFEN/RIED. Niederlage gegen Aich/Dob geriet zur Nebensache – Mannschaft muss morgen wieder antreten.

Rund 300 Volleyball-Interessierte kamen am Mittwochabend in die Sepp-Öller-Sporthalle nach Mattighofen, um das erste Saisonspiel des UVC Weberzeile Ried gegen den amtierenden Meister Aich/Dob zu verfolgen. Die Rieder mussten ins obere Innviertel ausweichen, da die Messehalle in Ried erst ab Ende November benutzt werden kann.
Bereits nach drei Ballwechseln stockte aber allen in der Halle der Atem. Bei einem Blockversuch verletzte sich Rieds Nationalspieler und Außenangreifer Markus Berger schwer. Eine halbe Stunde lang musste er auf dem Spielfeld behandelt werden. Anschließend wurde Berger mit Verdacht auf Schien- und Wadenbeinbruch ins Krankenhaus Braunau gebracht. Laut UVC-Ried-Sportchef Roman Lutz wurde Berger noch am Abend operiert. Die Operation sei gut verlaufen, so Lutz.

Das Match war für die Akteure dann nur noch Nebensache. Der Favorit aus Aich/Dob holte sich den ersten Durchgang klar mit 25:16. Im zweiten Satz konnten die Rieder, die heuer erstmals im Europacup antreten werden, besser mithalten. Der Satz ging aber mit 25:19 erneut an den Favoriten aus Kärnten. Angetrieben von den vielen Fans in Mattighofen, probierte der von Dominik Kefer betreute UVC Ried noch einmal alles, war aber letztendlich chancenlos. Das Match ging mit 3:0 an die Gäste.

„Die Verletzung war ein Riesenschock für alle Spieler. Wenn so etwas passiert, ist das Ergebnis zweitrangig“, sagte Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu. „Das Ergebnis war mir heute wirklich egal. Die Verletzung von Markus Berger hat alles andere völlig unwichtig gemacht. Ich wünsche ihm alles Gute“, sagte UVC-Ried-Sportchef Lutz. „Nach dieser Verletzung noch zu spielen, ist uns allen, auch den Gästen, schwergefallen. Aich/Dob war klar besser“, sagte Ried-Mittelblocker Felix Breit.

Trainer Kefer muss seine Mannschaft bis morgen, Samstag, wieder aufrichten. Gegen den Aufsteiger Sokol Wien wollen die Rieder den ersten Sieg einfahren. „Wir wollen gewinnen, aber Sokol Wien wird uns sicher nichts schenken“, sagt Lutz im OÖN-Gespräch. Spielbeginn ist um 19 Uhr.

 

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