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Innviertel

Sahin-Radlinger vor dem OÖ-Derby: "Unser Ziel ist, drei Punkte zu holen"

Von Thomas Streif  04. Dezember 2021 09:11 Uhr

Sahin-Radlinger vor dem OÖ-Derby: "Unser Ziel ist, drei Punkte zu holen"
Das Hinspiel gewann Ried Ende August in der Josko-Arena durch ein Tor von Constantin Reiner glücklich mit 1:0.

RIED/PASCHING. Der LASK benötigt morgen im Derby einen Sieg, Ried will den Erfolgslauf fortsetzen.

Wer geht als Favorit in das morgige Oberösterreich-Derby (14.30 Uhr) zwischen dem LASK und der SV Guntamatic Ried in Pasching?

Blickt man auf die aktuelle Tabelle, dann sind die Innviertler in der Favoritenrolle. Ried liegt mit 21 Punkten derzeit auf dem fünften Platz und wäre – Stand jetzt – für die Meistergruppe qualifiziert. Der LASK liegt mit lediglich 14 Zählern derzeit auf dem vorletzten Platz, gegen Ried hilft den Linzern nur ein Sieg, sonst ist der Einzug in das Obere Play-off wohl nicht mehr zu schaffen.

Beim Blick auf den Marktwert der Teams offenbart sich ein anderes Bild. Der Kader der Linzer, die im Europacup (Conference League) den Aufstieg souverän schafften, hat laut transfermarkt.at einen Wert von 30 Millionen Euro, die Rieder Mannschaft von Interimstrainer Christian Heinle aktuell rund 6,85 Millionen Euro. Zahlen, die morgen Nachmittag keine Rolle spielen. Auch wenn die Innviertler in der Bundesliga lediglich zwei von 21 Auswärtsspielen gegen den LASK für sich entscheiden konnten, gehen sie morgen mit viel Selbstvertrauen in das Spiel.

"Der LASK ist für mich der Favorit, aber der Charakter unserer Mannschaft, die vom Trainerteam ausgezeichnet auf das Derby vorbereitet wird, ist großartig. Unser Vorteil ist, dass wir weniger zu verlieren haben. Der LASK benötigt unbedingt einen Sieg", sagt Wolfgang Fiala, Vorstand Sport der SV Ried.

"Wir fahren mit einem sehr guten und positiven Gefühl nach Pasching. Wir fahren nicht nur dorthin, um ein Unentschieden zu holen. Unser Ziel ist es, drei Punkte zu holen", sagte SV-Ried-Torhüter Samuel Sahin-Radlinger gestern nach dem Training im OÖN-Interview.

Die Liga sei derzeit extrem spannend und eng beisammen. "Daher gibt es für mich in diesem Derby nicht wirklich einen klaren Favoriten. Wir sind gut drauf und werden unseren Rückenwind aus den vergangenen Wochen mitnehmen", sagte Sahin-Radlinger.

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Starker Rückhalt: Ried-Torhüter Samuel Sahin-Radlinger

Gute Nachrichten gibt es von Innenverteidiger Tin Plavotic, der gegen Rapid wegen eines Bändereinrisses im Sprunggelenk fehlte. Er trainierte gestern mit der Mannschaft voll mit, daher könnte der 24-Jährige, der bisher mit sehr starken Leistungen überzeugen konnte, wieder in die Startelf zurückkehren. Gespannt darf man sein, ob Interimstrainer Christian Heinle Veränderungen bei Spielsystem und Aufstellung vornehmen wird.

Offensivspieler Leo Mikic, der in den jüngsten vier Spielen drei Treffer als Einwechselspieler erzielte, könnte ein Kandidat für die Startelf sein.

Wer wird neuer Trainer?

In der kommenden Woche könnte dann der neue Trainer präsentiert werden. "Es gibt Gespräche, natürlich wäre es optimal, wenn wir den Trainer bald präsentieren könnten. Wir sind aber in einer angenehmen Situation, weil wir ein hervorragend aufgestelltes Trainerteam haben, das aber derzeit am Limit arbeitet", sagt Fiala auf OÖN-Anfrage.

Video: SV-Ried-Torhüter Samuel Sahin-Radlinger im OÖN-Interview vor dem Derby gegen den LASK

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Thomas Streif

Lokalredakteur Innviertel

Thomas Streif

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