Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Rieder Verkehrskonzept: Wie geht es jetzt weiter?

Von Roman Kloibhofer, 10. Juli 2024, 18:00 Uhr
Sperre Kapuzinerberg Ried
Bis 9. September soll die Sperre am Kapuzinerberg dauern Bild: Roman Kloibhofer

RIED. Der Kapuzinerberg in Ried - ein Nadelöhr im Innenstadtverkehr - ist für zwei Monate gesperrt. Wie geht es nun mit weiteren geplanten Verkehrsmaßnahmen, etwa die Umkehrung der Einbahn in der Froschaugasse, weiter?

Gespannt sehen viele Riederinnen und Rieder den kommenden Wochen entgegen, in denen der Kapuzinerberg wegen Infrastrukturbauarbeiten zur Gänze für den Verkehr gesperrt sein wird. Seit gestern gilt diese bis 9. September angesetzte Totalsperre, die Auswirkungen waren gestern auch auf nicht ausgewiesenen Ausweichrouten erheblich.
Gespannt blicken die Rieder Bürger aber auch auf die weitere Verkehrs-Zukunft in der Stadt. Denn im Mobilitätskonzept, das im September vergangenen Jahres der Öffentlichkeit präsentiert worden war, war als eine der Maßnahmen die Umgestaltung der Froschaugasse vorgesehen.

Das dürfte nun auf Schiene kommen. Zumindest wurde seitens der Stadtgemeinde in der jüngsten Gemeinderatssitzung beschlossen, an das Gmundner Verkehrsplanungsunternehmen den Auftrag für die „Erstellung eines Entwurfsplanes und der dazu notwendigen Untersuchungen“ zu vergeben. Die dafür veranschlagten Kosten: 30.816 Euro. Da dies nicht im Budget für das Jahr 2024 geplant war, wird die Finanzierung aus Rücklagen aus dem Jahr 2023 erfolgen.

Behörde muss genehmigen

Vorgesehen ist, die Einbahnrichtung in der Froschaugasse umzudrehen und eine Fahrspur in der Hartwagner-Straße bis zum Lughofer-Kreisverkehr einzurichten. „Es geht jetzt in die Detailplanung. Komobile wird nun einen genauen Entwurf erstellen. Es geht hauptsächlich um technische Fragen. Der Entwurf muss dann freilich noch der Behörde zur Genehmigung vorgelegt werden“, sagt Bürgermeister Bernhard Zwielehner (ÖVP) auf OÖN-Anfrage. Die Kosten seien gegenüber einer ursprünglichen Kostenplanung jedenfalls spürbar geringer ausgefallen, so Zwielehner.

Zweite Meinung wird eingeholt

Gleichzeitig soll auch eine zweite unabhängige Meinung über die geplanten Maßnahmen eingeholt werden. Damit kommt man einem Antrag von SP-Vizebürgermeister Peter Stummer nach, der in der Sitzung sowohl eine weitere Meinung bezüglich der Verkehrsführung als auch weitere budgetäre Mittel für das Gesamtverkehrskonzept gefordert hatte. „Wir haben die geplanten weiteren Schritte des Mobilitätskonzeptes weiterhin im Visier, aber wir werden alles Stück für Stück umsetzen und nichts mit der Brechstange versuchen“, sagte Bürgermeister Zwielehner. Er bestätigte, dass es teilweise Gegenwind seitens der Rieder Wirtschaft gebe, sagte aber auch: „Wenn wir der Meinung wären, alles in der Innenstadt ist in Ordnung, würden wir nichts verändern. Vor 30 Jahren war der Widerstand gegen den Einbahnring anfangs auch ziemlich groß.“

mehr aus Innviertel

Neuer Bahnhof für Ried: Erste Hürde im Bewilligungsverfahren genommen

SV Weng: Mit „Rangnick-Fußball“ in die Bezirksliga

Ewiges Gift PFAS: Wasser aus drei Brunnen in Tarsdorf belastet

Mit Schlauch, Schuh und Schlitz stinkt Gülle nicht zum Himmel

Autor
Roman Kloibhofer
Redaktion Innviertel
Roman Kloibhofer
Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

16  Kommentare
16  Kommentare
Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Muenchner1972 (843 Kommentare)
am 11.07.2024 10:24

Der Fahrbahnbelag auf dem Kapuzinerberg ist dringend sanierungsbedürftig und es ist sehr erfreulich, das dies endlich umgesetzt wird. Man sollte allerdings gleich den geplanten Radlweg und den Kreisverkehr am Spital sofort umsetzen!

lädt ...
melden
MannerW (2.965 Kommentare)
am 11.07.2024 11:09

Beim Krankenhaus ist schon ein Kreisverkehr. Sinnvoll wäre ein weiterer bei der Franziskusschule, da staut es zu Schulzeiten immer gewaltig.

lädt ...
melden
Muenchner1972 (843 Kommentare)
am 11.07.2024 10:19

Es gibt in Ried viele Personen die ein oder mehrer Autos besitzen und kein Mensch weiß, außer vielleicht die Polizei- und Justizbehörden, wie sie diese finanzieren. Wir sind ganz im gegenteil keine Grün Anhänger, aber die Behörden sollten gewisse Bevölkerungsgruppen viel strenger und besser kontrollieren. Vor allem am Sonntag Abend möchten wir öfter Polizei Kontrollen an der AVIA Tankstelle an der Messe sehen!

lädt ...
melden
MannerW (2.965 Kommentare)
am 11.07.2024 11:12

Was Sie alles zu glauben wissen?! Und was soll die Polizei Ihrer Meinung nach machen, wenn eine Familie 2 Autos fährt? Anzeigen?

lädt ...
melden
Muenchner1972 (843 Kommentare)
am 11.07.2024 10:14

Herrlich Kommentare von den üblichen Verdächtigen. Wenn man sich, wie wir vor zwei Wochen mit einem Eis neben dem Brunnen am Stadtplatz in Ried setzt, kann wahnsinnig viele Ausländer in Ihren BMW mit Rieder Kennzeichen beobachten, wie diese andauernd durch die Gegend fahren. Es wird endlich Zeit, das die komplette Innenstadt (Schwanthalergasse, Stelzhamerplatz, Hauptplatz, Neugasse, Roßmarkt) vom Autoverkehr befreit wird und nur Anwohner mit dem Auto zufahren dürfen. Stattdessen sollte man am Hauptplatz drum herum Bäume pflanzen! Man kann in Ried wunderbar Parken und ein paar Schritte zu Fuss gehen. Es gibt zahlreiche Parkplätze. z.B. Messeparktplatz und andere. Ab dem Jahr 2025 beginnt der Abriss des Bahnhofes in Ried und dauert bis zum Jahr 2029. Dann kann jeder mit dem CIty Jet die Stadtgemeinde Ried im Innkreis besuchen. Auch die Spnage 3 muss schnellstmöglich gebaut werden, damit man von z.B. Eberschwang kommend nicht mehr entlang des Innenstadt Bereiches fahren muss.

lädt ...
melden
MannerW (2.965 Kommentare)
am 11.07.2024 11:14

Die Rieder Innenstadtbetriebe werden sich freuen über Ihren Vorschlag.

lädt ...
melden
azways (5.943 Kommentare)
am 11.07.2024 19:42

An alle Lokalpatrioten: Ried hat keinen Stadtplatz sondern einen Hauptplatz - und Ausländerhetze ist immer wieder schön, oder ?

lädt ...
melden
betterthantherest (35.304 Kommentare)
am 11.07.2024 09:58

Vorschlag für ein Verkehrskonzept Ried:

Einfahrt verboten an allen Einfahrtstraßen.
Flächendeckendes 30 kmh Limit.
Alle 100 m eine Radarkontrolle.

Die Rieder habens dann ruhig - Ziel erreicht.
Die letzten paar Autofahrer die jetzt noch nach Ried einfahren werden überzeugt, dass ihnen nichts fehlt wenn sie Ried umfahren - Check!

Win-win für alle.

lädt ...
melden
Caesar-in (3.900 Kommentare)
am 10.07.2024 20:52

Für mich liest sich das so, als ob man verzweifelt die Innenstadt frei von Autos und Menschen machen möchte. Ob da jemals was für die Bevölkerung gemacht werden wird oder nur für die theoretischen Träume einiger weniger Personen?

lädt ...
melden
azways (5.943 Kommentare)
am 10.07.2024 21:30

Wenn man einem Toten ein neues Gewand anzieht, wird er davon auch nicht wieder lebendig.

lädt ...
melden
azways (5.943 Kommentare)
am 10.07.2024 19:08

Zuerst jammert der Bürgermeister unter Tränen, dass er kein Geld hat und dann plant er völlig sinnlose Verkehrsmaßnahmen um Millionen. Bravo.

Im Steuergeld vernichten hat die Stadtgemeinde Ried jetzt schon weit die Nase vorn (vgl. Schärding und Vöcklabruck mit SPÖ-Bürgermeistern !).

Nur ja nichts für die arbeitende Bevölkerung tun -> außer unterdrücken und abcashen -> danke ÖVP und FPÖ !!!!!

lädt ...
melden
docholliday (8.532 Kommentare)
am 11.07.2024 09:49

Schärding ist jetzt im Härteausgleich und muss um jede Kleinigkeit, dass es umsetzen möchte, beim Land fragen gehen.
Soweit zu Ihren SPÖ-Bgm!
Nur, weil er der ÖVP-Faktion angehört, heißt es nicht, automatisch eine schlechte Arbeit zu leisten.
Der Rieder Bgm kann machen was er will, auch wenn er aus der SPÖ Riege käme:
Die Rieder Wirtschaft bestimmt das Geschehen in Ried und die verhindern sich seit Jahren selber.
Der Handel in der Rieder Innenstadt ist schon fast ausgestorben und es wird alles verhindert, was nur irgendwie eine Attraktivität für die Besucher bieten könnte.
Die Radar-Kästen bei jeder Stadteinfahrt geben noch eins drauf.
Nein Danke, Ried wird umfahren, besser so!

lädt ...
melden
azways (5.943 Kommentare)
am 11.07.2024 19:45

In Schärding muss der SPÖ-Bürgermeister ja auch jetzt die jahrzehntelange Mißwirtschaft seines ÖVP-Vorgängers ausbaden.

Bei einem ÖVP-Bürgersmeister wäre Schärding garantiert nicht im Härteausgleich und dürfte weiter mißwirtschaften.

lädt ...
melden
betterthantherest (35.304 Kommentare)
am 10.07.2024 18:40

ein paar weitere 30er Zonen + zusätzliche Radarfallen werden das Problem schon lösen ... .

Ried meiden und vermeiden heißt die Devise.

lädt ...
melden
achso (54 Kommentare)
am 11.07.2024 12:20

Ich habe einige Ihrer Kommentare gelesen und kann jetzt besser verstehen warum es immer noch Erwachsenen-Schuhe mit Klettverschluss gibt.

lädt ...
melden
Caesar-in (3.900 Kommentare)
am 11.07.2024 17:58

Ich habe Schuhe mit Klettverschluss. Die sind praktisch und können leicht angepasst werden. In Ihren Augen bin ich also ein "Depp". Falls das so sein sollte, darf ich dieses Kompliment aber gerne zurück geben.

lädt ...
melden
Aktuelle Meldungen