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„Wir müssen bei der Infrastruktur im Bezirk endlich vorankommen“

BEZIRK RIED. Bis die Verbindung Ried-Salzburg ausgebaut ist, werden noch einige Jahre ins Land ziehen. Zumindest läuft derzeit eine Korridoruntersuchung beim Land OÖ. für den Ausbau des Teilstücks ab Höcken über Pöndorf bis zur Bundesstraße 1 und Strasswalchen.

„Wir müssen bei der Infrastruktur im Bezirk endlich vorankommen“

Die Strecke Ried-Salzburg ist mit dem Auto eher unlustig. In Höcken endet der Ausbau. (Litzlbauer) Bild: litzlbauer

Die Verkehrsanbindung Richtung Salzburg empfinden viele Autofahrer als Ärgernis, auch Wirtschaft und Innviertler Lokalpolitiker fordern seit Jahren den Ausbau.

Derzeit wird beim Land OÖ. an der Trassierung einer künftigeren rascheren Verbindung gearbeitet.

„Die Kobernaußerstraße von Lohnsburg über Kobernaußen ist relativ gut ausgebaut, ab Höcken, Friedburg und Lengau ist die Verbindung ein Nadelöhr. Wir haben die Aufgabe, eine Empfehlung der künftigen Trasse abzugeben und bei den Flächenwidmungsplänen zu verhindern, dass die empfohlenen Trassen zugebaut werden“, sagt Günther Knötig, Projektleiter der Korridoruntersuchung, der in der Abteilung Raumordnung beim Land OÖ. tätig ist.

Diese Variantenuntersuchung der möglichen Verbindungen bis Salzburg werde ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen. Dann ist die Politik und damit Landeshauptmann-Stv. Franz Hiesl am Zug, das Geld für die raschere Verbindung in die Hand zu nehmen. Druck machen will auch Landtagsabgeordneter Alfred Frauscher (VP). „Wir müssen bei der Straßeninfrastruktur und der Verbindung Ried-Salzburg endlich vorankommen“, sagt der Unternehmer und Rieder Wirtschaftsbund-Obmann. „Auch die Spange III in Ried müssen wir jetzt wirklich forcieren.“

Demnächst stehen Gespräche mit den Gemeindevertretern in Pöndorf an, einer der hauptbetroffenen Gemeinden. „Natürlich werden wir die betroffenen Kommunen bei der künftigen Trasse mitentscheiden lassen“, sagt Projektleiter Knötig.

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Artikel Von M. Krenn-Aichinger 28. Januar 2010 - 00:04 Uhr
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