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Rieder Volkszeitung

Mehr als 15.000 Besucher beim Woodstock der Blasmusik

Von Valentina Dirmaier   04. Juli 2013

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Bild 1/62 Bildergalerie: Woodstock der Blasmusik

ORT IM INNKREIS. Ein rauschendes Fest wurde von Donnerstag bis Sonntag in Ort im Innkreis gefeiert. Das Festival wurde von Diebstählen überschattet - die Polizei ermittelt.

Auch wenn die Hippie-Zeit schon ein halbes Jahrhundert vorbei ist, wehte vergangenes Wochenende ein Hauch von Love und Peace durch die Arco-Arena beim „Woodstock der Blasmusik“. Mehr als 15.000 Besucher feierten von Donnerstag bis Sonntag in bunten Dirndln und Lederhosen, mit farbenfroher Kopfbedeckung und wetterbedingt in bunten Gummistiefeln. Der Regen tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. „Nur die Regenschauer vor Festivalbeginn führten zu Planänderungen. Wir mussten mit Bagger und Hackschnitzel anrücken und den gesamten Bereich vor der Bühne trocken legen“, sagt Organisator Simon Ertl. Ansonsten ist er mit dem Ablauf des „Woodstock der Blasmusik“ sehr zufrieden. Einzig eine Serie von Diebstählen bereitete dem 31-Jährigen Sorgen: „Solche Straftaten sind in Blasmusikkreisen nicht üblich. Das verstehe ich nicht.“ Bisher konnten die Täter nicht ausgeforscht werden, die Ermittlungen laufen jedoch auf Hochtouren. „Bis dato ist es zu acht Anzeigen gekommen. Den Betroffenen wurden Bargeld und Mobiltelefone gestohlen“, bestätigt Christian Prentner. Der Postenkommandant der Polizeiinspektion Antiesenhofen geht davon aus, dass eine organisierte Gruppe hinter den Diebstählen steckt.

Wunsch erfüllt

Simon Ertls persönliches Highlight war der Auftritt der Band „Tower of Power“, mit der er sich einen Kindheitstraum erfüllte. „Ich bin seit meinem zwölften Lebensjahr ein großer Fan der amerikanischen Formation.“

Sehr aufgeregt waren auch „d’Gschamign“. Die elfköpfige Band aus St. Pantaleon durfte, wie berichtet, als Innviertel-Band am Sonntag eine Stunde lang performen. „Die Stimmung war einfach bombastisch. Die Leute haben uns zugejubelt und waren einfach gut drauf“, sagt Sängerin Betina Obermüller. Flügelhornist Alexander Hitzginger ist etwas emotioneller: „Uns zerreißt es vor lauter Freude. Keiner von uns hätte vor einem Jahr geglaubt, dass wir einmal beim Woodstock der Blasmusik auftreten dürfen.“ Über die enorme Steigerung des Bekanntheitsgrads durch ihre Darbietung ist auch Josef Huber sehr erfreut. „Wir hatten ein Ziel, und zwar das Publikum zu begeistern. Ich glaube das ist uns wirklich gelungen, denn die Leute haben getobt“, so der musikalische Leiter. Als Gewinner des Band-Battles dürfen die „D’Gschamign“ auch im kommenden Jahr die Fans wieder zum Toben bringen.

Das große Geschäft

Andrang herrschte nicht nur auf dem Festivalgelände. Auch die örtlichen Supermärkte wurden am Wochenende von den Gästen gut besucht. „Wir haben das Sortiment vor dem Woodstock-Wochenende zusätzlich aufgestockt. Besonders die Getränke waren der Renner“, sagt Bettina Ofner. Die Leiterin des Unimarkts Ort war von der guten Stimmung und Freundlichkeit ihrer Kundschaft angetan. Ähnlich beschreibt auch Oliver Murhammer, Leiter des Spar in St. Martin, die Situation des vergangenen Wochenendes: „Wir haben viele Dosengetränke und Jause verkauft. Die Verkaufszahlen des letzten Jahres bleiben aufgrund der Hitzewelle 2012 aber unerreicht.“

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