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Die Menschlichkeit war ihm ein großes Anliegen

Die Menschlichkeit war ihm ein großes Anliegen

Helmut Kreuzhuber † Foto: Archiv Bild:

RIED. Der frühere Militärkommandant von Oberösterreich, der Rieder Helmut Kreuzhuber, ist tot. Er starb am Freitag in Ried.

„Am Samstag, 10. Jänner, hat Generalleutnant in Ruhe, Helmut Kreuzhuber, den Kampf gegen seine schwere Krankheit aufgegeben“. So lautet eine Aussendung des Militärkommandos. Der 71-Jährige hatte lange Zeit seiner schweren Erkrankung getrotzt. Kreuzhuber entstammte einer alteingesessenen Rieder Kaufmannsfamilie. Nach der Militärakademie fand er rasch den Weg in höchste militärische Ämter. So wurde er bald als Stabschef der 3. Panzergrenadierbrigade in Mautern eingeteilt.

Auslandserfahrung sammelte Kreuzhuber als Militärattaché in Schweden, ehe er 1993 zum Militärkommandanten von Oberösterreich bestellt wurde. In seine achtjährige Amtszeit fiel die „Heeresgliederung neu“ mit der Strukturanpassung, verbunden mit massiver Reduzierung von Truppen und Verbänden. Sein persönlicher Einsatz für jeden Soldaten, seine Menschlichkeit und sein stets offenes Ohr für deren Anliegen und Probleme haben ihm bei der Umsetzung oft unpopulärer Maßnahmen hohe Sympathiewerte eingebracht. Daneben blieb auch Zeit für seine Liebe zur Barockmusik, für die Natur und für Reisen in seine Wahlheimat Schweden.

Helmut Kreuzhuber hinterlässt seine Gattin und zwei erwachsene Kinder. Er wird am Samstag, 17. Jänner, um 14 Uhr am Stadtfriedhof Ried zu Grabe getragen (Requiem um 13.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche).

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Artikel 15. Januar 2009 - 00:04 Uhr
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