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Innviertel

Ried will mit dem "zwölften Mann" im Rücken die Heimserie verlängern

Von Thomas Streif  18. September 2021 13:53 Uhr

Ried will mit dem "zwölften Mann" im Rücken die Heimserie verlängern
Tin Plavotic und Seifedin Chabbi wollen, wie gegen den LASK, auch gegen den Wolfsberger AC heute Abend die Oberhand behalten.

RIED. Seit acht Heimpartien ungeschlagen: Heute kommt der Wolfsberger AC in die Josko-Arena.

Seit Andreas Heraf im April beim 3:2-Heimsieg gegen Hartberg erstmals auf der Trainerbank der SV Ried Guntamatic Platz genommen hat, sind die Innviertler in der Fußball-Bundesliga in der heimischen Josko-Arena noch ungeschlagen. Sechs Siege, zwei Unentschieden lautet die durchaus eindrucksvolle Bilanz. Diese Serie wollen die drittplatzierten Rieder heute (17 Uhr) gegen den Wolfsberger AC fortsetzen. Für Heraf sind die Gäste klar in der Favoritenrolle.

Ein Blick auf die Marktwerte der beiden Teams auf transfermarkt.at untermauert diese Einschätzung. Während der Marktwert der Rieder derzeit auf rund sieben Millionen Euro geschätzt wird, liegt jener der Wolfsberger bei mehr als 16 Millionen.

Ried will mit dem "zwölften Mann" im Rücken die Heimserie verlängern
Andreas Heraf, Trainer SV Ried

"Fans gehören zu den besten"

"Wir können, wenn alles zusammenpasst, jede Mannschaft schlagen, aber wir müssen realistisch bleiben. Es ist alles sehr eng, der Start mit elf Punkten aus sieben Spielen war wirklich sehr gut. Ich hoffe, dass uns gegen den WAC die Fans wieder lautstark unterstützen, das kann den Unterschied ausmachen", sagt Heraf, der von der Atmosphäre in der Josko-Arena schwärmt. "Unsere Fans gehören zu den besten in Österreich und geben uns mit Sicherheit zusätzliche Energie."

Einsatz von Bajic sehr fraglich

Ob Offensivspieler Ante Bajic, der sich vor einem Monat gegen Hartberg eine muskuläre Verletzung zuzog, gegen den WAC sein Comeback feiern wird, sei "sehr unwahrscheinlich", so der Ried-Trainer. Beim Training am Donnerstag fehlte der 26-Jährige. Kapitän Marcel Ziegl (Bänderriss) wird wohl erst wieder nach der Länderspielpause am 17. Oktober gegen Sturm Graz in den Kader zurückkehren.

  • Video: Interview mit Andreas Heraf

Der Kapitän der Wolfsberger, Michael Liendl, wird hingegen heute Abend mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf dem Platz stehen. Der 35-jährige Spielmacher ist nach wie vor das Um und Auf im Offensivspiel der Kärntner.

"Er ist trotz seines Alters nach wie vor ein unfassbar guter Fußballer. Wenn er den Ball hat und Zeit und Raum hat, dann wird es meist brandgefährlich, zumal die Wolfsberger als Abnehmer vier Top-Stürmer im Kader haben. Wir müssen versuchen, seine Räume einzuengen, und dürfen nicht zu viele Standardsituationen zulassen, denn auch da hat Liendl sehr große Qualitäten", sagt Heraf.

Und der SV-Ried-Trainer fügt hinzu: "Auch wenn wir um die Qualitäten der Wolfsberger Bescheid wissen, wollen wir unsere Heimserie fortsetzen. Dafür arbeiten die Mannschaft und das gesamte Trainerteam jeden Tag bis zum Anschlag. Das geht an die Substanz, aber nur so können wir das Bestmögliche herausholen. Alle ziehen super mit, aber nur so können wir in der Bundesliga mithalten."

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Thomas Streif

Lokalredakteur Innviertel

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