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Innviertel

Nach Tuning und "drei Bier": Alkolenker blieb in Feld stecken

11. Januar 2022 20:22 Uhr

METTMACH. Nachdem er die Kontrolle über seinen frisch getunten Pkw verloren hatte, versuchte ein schwer betrunkener Innviertler seinen Wagen mit Hilfe von Bekannten zu bergen.

Der Versuch scheiterte kläglich. Weil die Traktoren der Helfer die Straße blockierten, alarmierten Passanten die Polizei, die den augenscheinlich schwer betrunkenen Mann auf dem Beifahrersitz seinen Wagens vorfand. Stehen konnte er aufgrund seiner Alkoholisierung selbstständig nicht mehr.

Zuvor hatte der Mann auf einem Güterweg die Kontrolle über den auffrisierten Pkw verloren. In einer Linkskurve touchierte er eine Schneestange, kam von der Straße ab und blieb nach etwa 100 Metern in einem Feld stecken. Der 42-Jährige und sein Beifahrer, der 25-jährige Stiefsohn des Mannes, überstanden den Unfall unverletzt. Sie mobilisierten mehrere im Umfeld wohnende Bekannten, die ihnen helfen sollten, das Fahrzeug mittels Traktoren zu bergen. 

Kein gültiger Führerschein

Gegenüber der Polizei sagte der Innviertler, er habe seinen Pkw soeben bei einer Tuning-Firma von 137 auf 170 PS tunen lassen und dort noch drei Bier getrunken. Einen Alko-Test verweigerte der 42-Jährige, der so betrunken war, dass er sich während der Befragung nicht selbst auf den Beinen halten konnte und von Beamten gestützt werden musste, um nicht umzufallen. 

Der Führerschein konnte dem Verkehrssünder dennoch nicht mehr abgenommen werden, da er nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung war. Der Unfalllenker wird wegen mehrerer Delikte an die Bezirkshauptmannschaft Ried angezeigt, teilte die Polizei am Dienstagabend mit. 

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