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Innviertel

Lärmschutz: Amag errichtet Halle für Schrotte

26. September 2020 00:04 Uhr

Lärmschutz: Amag errichtet Halle für Schrotte
Holzträger in der Dachkonstruktion

BRAUNAU. Zu laut war es einigen Ranshofnern in den vergangenen Monaten. Ins Visier der lärmgeplagten Anwohner geriet immer öfter die Amag.

Der Aluminiumkonzern beauftragte daraufhin das zertifizierte Ingenieurbüro Rothbacher aus Zell am See mit einer umfassenden Lärmmessung. Diese ergab, laut einer Presseaussendung des Konzerns, keine Überschreitungen von Grenzwerten. "Zur Durchführung wurde am Werksgelände bewusst maximaler Lärm erzeugt", so Mattias Rothbacher, Geschäftsführer des gleichnamigen Ingenieurbüros.

Trotz der erwiesenen deutlichen Unterschreitung der Grenzwerte will das Unternehmen den Geräuschpegel weiter reduzieren und lässt eine schallschutzoptimierte Halle, in der Schrotte zwischengelagert werden, bauen. "Mit dieser Investition schaffen wir Platz für eine effiziente Materialwirtschaft unter Dach. Zweck ist die weitere Verringerung von Geräuschemissionen in der Schrottlogistik", sagt Gerald Mayer, Amag-Vorstandsvorsitzender. Die nach Nordwesten hin offene Halle wird durch den Anbau geschlossen, dafür eingesetzt werden schalldämmende Materialien. Im November dieses Jahres soll der Bau abgeschlossen sein.

Ein 350 Meter langer, vollbegrünter Naturwall entlang der B156 wurde ebenfalls errichtet und stelle eine freiwillige Maßnahme zum Schallschutz dar. Mehr als eine Million Euro seien heuer in Lärmschutzmaßnahmen investiert worden.

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