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Innviertel

Ja zu Braunau: "Hoffen auf stärkere Beteiligung"

Von OÖN   17. Oktober 2019 07:04 Uhr

BEZIRK BRAUNAU. Mehrere tausend Menschen aus dem Bezirk Braunau sollen den Online-Fragebogen zum ökologischen Fußabdruck ausfüllen, damit das Datenmaterial eine gute Grundlage für das Projekt "Ja zu Braunau" bilden kann.

"Wir hoffen noch auf stärkere Beteiligung", sagt Mitinitiatorin Bettina Dreiseitl von "planetYES". Bis Montag, 21. Oktober, kann auf der Homepage www.ja-zu-braunau.at der Fragebogen ausgefüllt werden, etwa eine Viertelstunde dauert es.

Fragen zum Lebensstil, zur Wohnsituation, zum Energieverbrauch, zum Urlaubs- und Einkaufsverhalten, aber auch über das Wohlbefinden und die Zufriedenheit werden gestellt. "Unsere Datenanalyse lässt natürlich keinerlei Rückschlüsse auf einzelne Personen oder Unternehmen zu", versichert Friedrich Hinterberger von SERI, dem Europäischen Forschungsinstitut. Aber die Erhebung ist Basis für Klimaschutz-Maßnahmen und ein Mehr an Lebensqualität in der Region und macht letztlich Erfolge auch messbar. Deshalb sei breite Beteiligung wichtig.

Im Projekt "Ja zu Braunau" geht es – wie berichtet – darum, dass der Bezirk ressourceneffizient, kohlenstoffarm, glücklich und wirtschaftlich erfolgreich bleibt und wird. Ziel ist, mit verschiedenen Maßnahmen, die in der Region erarbeitet werden, die Lebensqualität zu verbessern und gleichzeitig die Ressourcen zu schonen. Daten der regionalen Wirtschaft und Landwirtschaft werden durch Analysen und Interviews erhoben.

Einzigartig und EU-gefördert

Dass in einer ländlichen Region ein derartiges Projekt gestartet wird, ist bislang einzigartig. Es wird von Climate-KIC, einer europäischen Wissens- und Innovationsgemeinschaft, gefördert. SERI, planetYES und das Munderfinger Unternehmen regioHELP sind Projektpartner.

Die Ergebnisse der Erhebungsphase werden nächste Woche vorgestellt und in einen Ideenfindungsprozess integriert. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Landwirtschaft, Bildung, Ökologie und Gesellschaft sind eingeladen, sich am Projekt zu beteiligen. "Es geht nur mit den Menschen vor Ort", betont Bettina Dreiseitl. Und kündigt an, den Bezirk mit anderen innovativen Regionen zu vernetzen.

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