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Innviertel

Gelingt Kopfing der dritte Streich?

Von OÖN   18. Juli 2019 12:32 Uhr

Der mehrmalige Cup-Sieger SK Altheim (rote Dress) schaffte den Sprung in die 2. Hauptrunde im Elfmeterschießen.

In der zweiten Hauptrunde des Cups stehen viele interessante Derbys auf dem Programm.

In der Meisterschaft der 1. Klasse Nordwest war die Union Kopfing in der abgelaufenen Saison nur „Mittelklasse“. Im Innviertler Cup präsentiert sich die Mannschaft aber mit einem anderen Gesicht. Die Kopfinger schalteten in der Vorrunde Cupsieger FC Andorf aus und auch am vergangenen Wochenende fertigten sie Bezirksligist St. Martin klar mit 5:1 ab. Der Erfolgslauf soll am kommenden Freitag (18 Uhr) gegen Bezirksligist Ranshofen weitergehen.

Ein weiteres Schlagerspiel findet am Samstag (16 Uhr) in Gurten statt. Hier trifft das 1b-Team des Regionalligisten auf Senftenbach. Die Duelle in der Meisterschaft gingen ganz klar an Senftenbach. Auch im Cupspiel ist die Truppe des Ex-Gurtners Martin Feichtiger der klare Favorit und hat eine große Chance in die nächste Runde aufzusteigen.
Ein weiteres Schlagerspiel steigt in Schalchen. Der Landesligist konnte in Raab nicht großartig überzeugen und kam erst im Elferschießen weiter. Mit Münzkirchen kommt am Freitag (19.30 Uhr) ein ganz schwerer Gegner nach Schalchen.

Derbystimmung gibt es am Samstag (18 Uhr) in Riedau. Hier ist der SK Schärding, der in der 1. Hauptrunde mit 11:1 einen Rekordsieg im Stadtderby feierte, der nächste schwere Gegner.

Pattigham/Pramet hat mit Landesligist Esternberg ein ganz schweres Los gezogen. Gespielt wird bereits am Donnerstag, um 19.30 Uhr. Ein Aufstieg der Pattighamer wäre eine Sensation.

Spielberichte 1. Hauptrunde

Antiesenhofen/Ort – Lambrechten 3:2 (2:1)
Die Hausherren gaben in der 1. Halbzeit den Ton an und gingen durch die beiden Heimkehrer Schmidbauer und Ljatifi 2:0 in Führung. Aus dem Nichts verkürzte der SVL auf 1:2. Nach der Pause waren die Gäste ebenbürtig und glichen per Handelfer aus. Als man sich auf beiden Seiten bereits auf ein Elfmeterschießen einstellte, gelang der SPG in der Nachspielzeit doch noch der Siegtreffer. Nach einem Foul an Siegfried Krieg verwandelte der Gefoulte den Strafstoß und schoss damit seine Mannschaft in die zweite Runde. „Auf Grund der 1. Spielhälfte ist der Sieg verdient“, so Sektionsleiter Huber.

Rainbach – U. Esternberg 0:6 (0:4)
Ein schnelles Tor nach einem Deckungsfehler der Heimelf und zwei Unkonzentriertheiten nach dem Schock über das 0:1 sorgten binnen fünf Minuten bereits nach einer Viertelstunde für eine Vorentscheidung zugunsten des Landesligisten. Esternberg nahm nach dem 3:0 das Tempo etwas heraus und war trotzdem immer eine Klasse besser. Mit einem sehenswerten Weitschuss sorgte Ivan Grabovac zwei Minuten vor dem Wechsel für das 4:0. Nach der Pause stellte sich die Rainbacher Defensive besser auf das Esternberger Angriffsspiel ein und musste nur noch zwei weitere Treffer der Legionäre Nicolas Husensky und Radek Szmek hinnehmen. Der Rainbacher Sektionsleiter David Öhlinger sprach von einem auch in dieser Höhe verdienten Esternberger Sieg, wenngleich die diesmal ohne Legionäre angetretenen Rainbacher unter Wert geschlagen wurden.

Kopfing – St. Martin/i. 5:1 (4:1)
Nach Landesligist Andorf in der Vorrunde musste auch BezirksIigist St. Martin in der ersten Hauptrunde die Heimreise aus Kopfing mit einer Niederlage im Gepäck in Angriff nehmen. Kopfing trat von Beginn weg sehr selbstbewusst auf und beherrschte den Gegner mit einer überragenden Leistung des gesamten Mittelfeldes. Abwehrspieler Zoltan Vago - Neuzugang vom FC Andorf - schaltete sich immer wieder ins Angriffsspiel ein und war zweimal per Kopf und einmal bei einem Abpraller mit der Ferse zur Stelle. Je einen Treffer steuerten Saban Muratovic mit einem 30-m-Freistoß ins Kreuzeck und Neuzugang Attila Soos nach toller Vorarbeit von Muratovic bei. Sektionsleiter Martin Leitner freut sich schon auf die Auslosung der nächsten Runde und hofft auf einen weiteren attraktiven Gegner in der INNPUTZ-Arena.

Eberschwang – Senftenbach 0:2 (0:1)
„Senftenbach war vor dem Tor abgebrühter und hat daher verdient gewonnen“, sah SVE-Sektionsleiter Brandstätter den wesentlichen Unterschied zwischen dem künftigen Erstklassler und dem Bezirksligisten. Lange Zeit lieferte man sich in einer sehenswerten Begegnung ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Als Kronberger in einer Phase, als Eberschwang auf den Ausgleich drängte, auf 2:0 erhöhte, war die Partie allerdings gelaufen. Die routinierten Gäste ließen nichts mehr anbrennen, spielten den Vorsprung sicher nach Hause.

Laab – Ranshofen 0:4 (0:2)
„Ich bin zufrieden mit der Mannschaftsleistung“, stellte der Trainer von Ranshofen Michael Floss nach dem Spiel fest. „Der Sieg war verdient und passt auch in der Höhe“, fasste er die Begegnung zusammen. Laab wehrte sich zu Beginn überraschend gut und hatte nach 25 Minuten die erste Chance. Doch fast im Gegenzug begann Ranshofen, den Klassenunterschied auszuspielen. Patrick Hubner schickte einen Pass zu Achmo Jasarevic, der trocken einschoss. In der 41. Minute bezwang Gabriel Kreuzwirth mit einem Weitschuss den Laaber Tormann. Nach der Pause machte Ranshofen mit einem Doppelschlag alles klar. In der 46. Minute traf der zu Wiederbeginn eingewechselte Omer Forstenpointner mit einem Schuss aus 25 Metern, zwei Minuten später erkämpfte sich Markus Reitsamer im Strafraum den Ball und „parkte“ ihn im Tor der Gastgeber.

ATSV Schärding – SK Schärding 1:11 (1:6)
Von der ersten bis zur letzten Minute dominierte der Landesligist diese Partie klar und ließ keine Zweifel über den Sieger aufkommen. Mit drei Treffern von der 18. bis zur 24 Minute sorgte der SK schon anfangs für eine komfortable Führung, die stetig ausgebaut werden konnte. Christoph Mandl und Florian Spitzer drückten mit je vier Treffern dem Spiel noch ihren besonderen Stempel auf. „Flo“ Spitzer schaffte zwischen der 57. und 75. Minute sogar einen lupenreinen Hattrick. Für ATSV-Sektionsleiter Günther Huber ist der Ausgang des ersten Schärdinger Derbys seit 18 Jahren trotz der zweistelligen Niederlage nicht enttäuschend. „Wir wussten, dass wir nicht gewinnen können, und haben daher versucht offensiv mitzuspielen, um den Zuschauern auf unserer Anlage etwas zu bieten“, zieht der ATSV Sektionsleiter Bilanz. Bemerkenswert ist, dass der Schiedsrichter ohne Gelbe Karte auskam und die Spieler zur Nachbetrachtung gemeinsam noch gemütliche Stunden verbrachten.

Utzenaich – Altheim 1:4 i. E. (3:3, 0:1)
Drei-Tore reichten am Ende der regulären Spielzeit nicht für den Altheimer Sieg, denn Utzenaich drehte in der Schlussphase noch einmal auf und glich durch Tore von Alex Sickinger (83.) und Michael Hager (89.) noch aus. Die Neuerwerbung Roland Pallosi brachte die „Roten Teufel“ in der 33. Minute in Führung. Er traf auch noch in der 82. Minute. Nach der Pause glich Utzenaich durch Toni Kolak aus, zwei Minuten später gelang Stefan Stöckl die neuerliche Führung für Altheim. Im Elferschießen waren die Gäste zielsicherer und holten sich mit 4:1 den Sieg.

Schardenberg – Gurten 1 b 2:3 (1:2)
„Hauptsache eine Runde“ weiter, atmete Bezirksligist Gurten nach dem Spiel in Schardenberg kurz durch. Der Absteiger in die 2. Klasse forderte den Bezirksligisten über weite Phasen der Partie und konnte sogar einen 0:2-Rückstand aufholen. Gurten hatte bei einem Stangen- und zwei Querlattenschüssen der Heimischen großes Glück. Schardenberg spielte auf „Augenhöhe“, aber Gurten nutzte am Schluss doch noch einen Abwehrfehler zum Siegestreffer.

Aspach/W – Hohenzell 0:3 (0:2)
Aspach musste ersatzgeschwächt antreten, damit waren die Gäste über die gesamte Spielzeit überlegen. Für die Gastgeber gab es nur gelegentlich Halbchancen, die nicht für einen Treffer reichten. Hohenzell kam in der ersten Hälfte durch Tore von Michael Stüber (15.) und Tobias Kallinger (37.) zur Führung. Sie wurde in der 68. Minute durch einen Treffer von Andreas Keil zum klaren Sieg ausgebaut.

Mauerkirchen – Wesenufer 3:7 (1:4)
Keine Chance auf einen Sieg gab es für Mauerkirchen. Bei den Gästen aus Wesenufer waren es vor allem Petr Le und Michael Djurov, die für Furore sorgten und kaum zu halten waren. Beiden gelangen drei Tore. Die Partie war bereits zur Pause entschieden, Wesenufer führte mit vier Treffern. In der 35. Minute war Emir Sabic mit einem verwandelten Elfer für Mauerkirchen erfolgreich. Der zweite Treffer gelang Amir Fatimic in der 50. Minute. Die Gäste machten mit drei weiteren Toren in der zweiten Halbzeit alles klar.

Eggerding – Münzkirchen 1:6 (0:1)
Münzkirchen fand gut in die Partie, setzte den Gegner in der Anfangsviertelstunde gekonnt unter Druck und ging durch ein schönes Solo von Rückkehrer Sebastian Wallner bereits früh in Führung. Mitte der ersten Hälfte stellte dann Neuzugang Martin Schertler seine Schnelligkeit unter Beweis und schloss einen schönen Spielzug zum bereits vorentscheidenden 0:2 ab. Nachdem Eggerding dann schon gegen Ende der ersten Halbzeit die eine oder andere Torchance vorfand, dabei aber noch am Torhüter scheiterte, fiel schon in der ersten Minute nach dem Seitenwechsel der nicht unverdiente 1:2-Anschlusstreffer. Der Favorit aus Münzkirchen ließ sich von dem frühen Gegentreffer aber nicht aus dem Konzept bringen und schlug postwendend mit einem Doppelschlag zurück. Wie bereits im ersten Abschnitt waren es erneut Sebastian Wallner und Martin Schertler, die sich als Torschützen auszeichneten. Münzkirchen nahm in weiterer Folge einige Wechsel vor, verlor dadurch aber kaum an Qualität und legte in der Schlussphase zwei weitere Treffer nach. Erst war es Jonas Hamedinger, der zum 1:5 traf, ehe Benjamin Haidinger den Endstand von 1:6 herstellte. Somit glückte dem FC Münzkirchen auch die Revanche für die Heimniederlage von 2015, als Eggerding das Duell – ebenfalls in der ersten Hauptrunde des Innviertlercups – mit 3:1 für sich entscheiden konnte.

Diersbach – Taiskirchen 3:2 (2:1)
Das Duell zwischen dem Vizemeister und Meister Taiskirchen war zunächst eine klare Angelegenheit für die Heimischen, die nach 26 Minuten bereits 2:0 voran lagen. Wenig später flog Honcharenko bei seinem ersten Einsatz für Diersbach mit Gelb-Rot vom Platz (31.). Die Gäste nutzten die numerische Überlegenheit, nahmen das Heft in die Hand und kamen zum verdienten Ausgleich (70.). In der Folge gab es beiderseits noch Möglichkeiten auf den Siegtreffer. Dass die Hausherren am Ende doch noch jubeln durften, hatten sie ihrem Neuzugang Tokar zu verdanken, der mit einem Doppelpack einen Einstand nach Maß feierte.

Raab – Schalchen 1:4 i. E. (1:1, 1:1)
In einer fairen Partie - ohne Gelbe Karte - war 90 Minuten lang kein Unterschied zwischen dem Landesligisten aus dem Braunauer Bezirk und dem Erstklassler aus Raab zu erkennen. Raab ging nach einem Eckball durch einen Kopfball von Florian Bachschweller von der 2. Stange in Führung, Christoph Friedl zog nach einem Heber über die Raaber Hintermannschaft von der rechten Außenbahn in den Strafraum und sorgte noch vor dem Wechsel für das 1:1. Raabs Sportlicher Leiter Simon Wesner sah sogar leichte Vorteile für seine Elf, die gegen Ende der regulären Spielzeit noch die besseren Chancen hatte. Im Elfmeterschießen verwerteten vier Schalchener ihre Penalties, während zwei Raaber Schützen vergaben.

St. Willibald – SV Riedau 1:2 (0:1)
Nachdem der bei einem Freistoß sträflich alleingelassene Alexander Ecker Riedau schon in der vierten Minute in Führung brachte, entwickelte sich in der ersten Halbzeit eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Während Riedaus Jannik Wesner aus aussichtsreicher Position das rechtzeitige Abspiel verpasste, blieb auf Seiten der Hausherren Daniel Haderer bei zwei guten Möglichkeiten glücklos. St. Willibald machte nach dem knappen Pausenrückstand etwas mehr auf, wodurch der Gegner aus Riedau mit schnellem Umschaltspiel immer wieder gefährlich werden konnte. Nach knapp einer Stunde fiel dann bereits die Vorentscheidung, als Jannik Wesner nach schönem Spielzug über die rechte Seite mit einem Lupfer zum 0:2 traf. Die im zweiten Abschnitt überlegenen Riedauer hatten in weiterer Folge noch mehrere Großchancen, alleine vor dem gegnerischen Torhüter blieb man aber gleich dreimal ohne Torerfolg. So kam St. Willibald in Minute 79 noch zum Anschlusstreffer, als Daniel Haderer schön freigespielt wurde und zum 1:2 einschob. Der Gastgeber hatte in der Schlussminute sogar noch die Chance auf den Ausgleichstreffer.

Enzenkirchen – St. Marienkirchen/Sch. 2:4 (0:3)
Die Gäste aus St. Marienkirchen erwischten einen tollen Start und gingen bereits in der vierten Spielminute durch Kapitän Stefan Novak in Führung. Auch in weiterer Folge war die Elf von Neo-Trainer Michael Ness klar tonangebend und legte durch Silas Wimmeder und Simon Ness noch zwei weitere Treffer nach, ehe es mit 0:3 in die Halbzeitpause ging. Nach dem Seitenwechsel wurde St. Marienkirchen nachlässig und so gelang der Union Enzenkirchen durch den zur Pause eingewechselten Lukas Schmidseder in Minute 49 der Treffer zum 1:3. Das Spiel plätscherte dann etwas dahin, ehe Enzenkirchens Spielertrainer Balazs Fonai eine Viertelstunde vor dem Ende Verantwortung übernahm und vom Elfmeterpunkt auf 2:3 verkürzte. So wurde die Begegnung zwar noch einmal spannend, den Schlusspunkt setzten dann aber wieder die Gäste, als der 15-Jährige Jonas Dollereder bei seinem Debüt für die Kampfmannschaft in der 82. Minute zur Entscheidung traf. Neben dem Aufstieg in die 2. Hauptrunde zeigte sich St. Marienkirchens Sportlicher Leiter Walter Daller sehr erfreut über die gute Leistung einiger weiterer Debütanten.

Pattigham/Pr. – Neukirchen/E. 3:0 (1:0)
Die Neukirchner boten eine technisch starke Leistung, blieben aber ohne Goalgetter Bilic im Angriff über weite Strecken harmlos. Gefahr drohte vor allem bei Standardsituationen, doch USV-Goalie Diermair reagierte bei zwei Freistößen glänzend. Ansonsten standen die sehr bissig agierenden Hausherren hinten kompakt und konterten immer wieder gefährlich. Bereits vor dem 1:0 hatte Pattigham/Pramet bei einem Stangenschuss Pech.
Danach ließ man zwei Sitzer zu einer höheren Pausenführung aus. Erst nach dem Wechsel klappte es wieder mit dem Toreschießen. Valon Gashi und Oliver Danninger machten mit einem Doppelschlag frühzeitig alles klar.

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