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Innviertel

Forscherin für Arbeit in den USA ausgezeichnet

24. September 2021 00:04 Uhr

Forscherin für Arbeit in den USA ausgezeichnet
Minister Heinz Faßmann ehrte Astrid Gillich bei Besuch in den USA.

ALTHEIM/WASHINGTON. Astrid Gillich aus Altheim hat für Publikation zur Zell-Forschung einen "AsciNA"-Award erhalten,

Die aus Altheim stammende Forscherin Astrid Gillich ist für wissenschaftliche Leistungen in Nordamerika mit einem "ASciNA"-Award ausgezeichnet worden. Die Verleihung durch Minister Heinz Faßmann fand im Anschluss an den hochkarätig besuchten "Austrian Research and Innovation Talk" in Washington statt.

Die "ASciNA"-Awards zeichnen exzellente wissenschaftliche Publikationen junger österreichischer Forscher aus, die diese während oder nach ihrem Aufenthalt in Nordamerika in renommierten Fachzeitschriften publiziert haben. Sie werden vom "ASciNA"-Netzwerk ausgeschrieben und sind heuer vom Wissenschaftsministerium mit einem Preisgeld von je 5000 Euro dotiert. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch den österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) auf Basis einer internationalen Begutachtung.

Die aus Altheim stammende Preisträgerin Astrid Gillich studierte Biotechnologie an der Universität für Bodenkultur in Wien. Ihr Doktorat in Stammzellbiologie absolvierte sie an der University of Cambridge, bevor sie 2012 als Postdoctoral Researcher und dann als Research Scientist an die Stanford University School of Medicine wechselte. Seit heuer ist sie Principal Investigator bei Calico Life Sciences in San Francisco, wo sie ein Labor zur Erforschung von Gewebe-, Alterungs- und Krankheitsbiologie in der Lunge und/oder im Gefäßsystem leitet. Die Publikation "Capillary cell-type specialization in the alveolus" erschien im Nature Magazine und zeigt, dass die Kapillargefäße der Lungenbläschen aus zwei Zelltypen aufgebaut sind.

Ein Zelltyp ist auf den Gasaustausch spezialisiert, der zweite Zelltyp ist eine Stammzelle, die für die Erneuerung der Blutgefäße sorgt. Ein besseres Verständnis der Rolle der Kapillarzelltypen bei der Entstehung von Lungenkrankheiten könnte zur Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten und Strategien zur Reparatur der Blutgefäße führen.

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