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Endlich Nachfolger für bekanntes Brauwirtshaus Bogner gefunden

BRAUNAU. Pächter übernehmen von Braunauer Kult-Wirt Helmut Bogner, Sohn betreibt Brauerei.

Endlich Nachfolger für bekanntes Brauwirtshaus Bogner gefunden

Josef Niklas (Brauerei Ried), Thomas und Verena Friedl, Helmut Bogner Bild: sts gmbh

Helmut Bogner, Besitzer des weitum bekannten Brauwirtshauses Bogner im Braunauer Stadtteil Haselbach, zieht sich, wie berichtet, aus dem aktiven Erwerbsleben zurück – nun ist eine Lösung für den Weiterbetrieb gefunden: Das Gasthaus wird an Thomas und Verena Friedl verpachtet, die damit vom Stadtplatz nach Haselbach wechseln. Die angeschlossene Privatbrauerei führt künftig Helmut Bogners Sohn Christian.

Helmut Bogners Wunsch war immer, dass der Standort in gastronomischer Form bestehen bleibt. Nicht nur zahlreiche Stammgäste, auch viele interessierte Gruppen gehen ein und aus, um Bogner beim Brauen in der Gaststube über die Schulter zu schauen.

Dieses unmittelbare Brauerlebnis werde auch nach dem Pächterwechsel erhalten bleiben. Bogners Sohn Christian, ein gelernter Gastronom, wird die Brauerei seines Vaters übernehmen. Geplant ist eine engere Zusammenarbeit mit den anderen Brauern der Bierregion Innviertel.

"Unsere Brauanlage ist auf zehn bis elf Hektoliter Bier ausgelegt, das macht sie besonders für das Brauen von Spezialbieren interessant", so Bogner. Ein Standbein soll künftig das Lohnbrauen sein. Die großen Anlagen der Brauereien seien auf Nischenprodukte nicht unbedingt ausgelegt, eine Auslagerung sei daher mitunter sinnvoll. Konkrete Pläne gebe es laut Helmut Bogner bereits mit der Brauerei Ried, die künftig einen Teil ihrer Spezialbiere in Haselbach brauen könnte. Auch ein gemeinschaftlich von allen Brauern produziertes Bier – ähnlich dem "Aper", das im "Innviertler Biermärz" ausgeschenkt wird – könne sich Helmut Bogner vorstellen.

Zudem soll das Bierangebot im Gasthaus weiter ausgebaut werden. "Wir haben schon jetzt um die 20 Biere auf der Karte", sagt Thomas Friedl, der das Brauhaus ab sofort offiziell übernimmt. Er selbst "übernimmt" die Küche, seine Frau Verena ist im Service. Unterstützt wird sie von drei Mitarbeiterinnen, die vom Stadtplatz nach Haselbach quasi "mit übersiedelt" sind. "99 Prozent unserer Zutaten kommen aus dem Innviertel, das ist mir wichtig. Neben Schweinsbraten und Gulasch, die in einem Brauhaus natürlich nicht fehlen dürfen, gibt es wechselnde Mittagsgerichte und eine Abendkarte, die sich an dem orientiert, was gerade Saison hat", so der Wirt. Aktuell gibt es eine "Innviertel-Biermärz-Karte".

"Kaffeewerk" geplant

Geplant sei zudem die Einrichtung einer kleinen Caféstube, des "Kaffeewerks". Mit dieser hofft Friedl vor allem nachmittägliche Spaziergänger anzusprechen, die mehr Lust auf Kaffee und Kuchen als auf Bratl und Bier haben.

Nichtsdestotrotz bleibe das Brauhaus in erster Linie ein Haus des Bieres. Im Eingangsbereich wurde ein kleiner Biershop angelegt, in dem neben den hauseigenen Suden auch Biere der anderen Bierregionsbrauereien verkauft werden. Auch im Gasthaus selbst können diese verkostet werden. In naher Zukunft könne sich der neue Pächter auch Bierseminare im Haus vorstellen. Erweitert wurden die Öffnungszeiten: von Mittwoch bis Samstag ist das Brauhaus von 11 bis 24 Uhr geöffnet, am Sonntag von 10 bis 22 Uhr; Montag und Dienstag sind Ruhetage.

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Artikel 15. März 2019 - 00:04 Uhr
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