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Innviertel

Die SV Ried und das lange Warten auf ein Erfolgserlebnis

Von Thomas Streif  04. März 2021 00:04 Uhr

Die SV Ried und das lange Warten auf ein Erfolgserlebnis
Ein Bild vom bisher letzten Heimsieg im November 2020 gegen Rapid. Die Rieder hoffen auf ähnliche Emotionen nach dem Spiel gegen den Wolfsberger AC am kommenden Sonntag in der Josko-Arena.

RIED. Gelingt am Samstag im achten Spiel des Jahres der erste Sieg?

"Die Niederlage gegen Rapid war unglaublich bitter und unglücklich. Wir haben ein tolles Spiel abgeliefert, haben 35 Minuten in Unterzahl gut verteidigt", wird SV-Ried-Trainer Miron Muslic in einer Presseaussendung des Vereins zitiert. Richtig ist, dass die Mannschaft vor allem kämpferisch gegen Rapid überzeugte und in der Defensive solide stand. Wahr ist aber auch die Passquote von lediglich 49,2 Prozent der bei den Mitspielern angekommenen Pässe.

Magere Ausbeute 2021

Keines der bisher sieben Spiele in diesem Jahr hat die SV Ried für sich entscheiden können. Auf dem Habenkonto stehen lediglich drei magere Unentschieden und drei erzielte Tore. Besonders bitter waren die späten Gegentore in den Spielen gegen Sturm Graz (95. Minute), St. Pölten (83.) und eben Rapid (90.). Ohne diese Gegentreffer hätten die Innviertler vier Punkte mehr auf dem Konto und mit Sicherheit mehr Selbstvertrauen. In der bisherigen Jahrestabelle 2021 liegen die Rieder auf dem letzten Platz, Unruhe herrscht deswegen – zumindest nach außen – deshalb noch nicht. Auch beim gestrigen Training war von einer Katerstimmung nichts zu spüren.

Fest steht, dass der SV Ried eine sehr schwere, intensive Abstiegsrunde bevorsteht. Doch ehe vor den letzten zehn Ligaspielen die Liga und die Punkte geteilt werden, warten auf die Rieder noch drei Partien. Am kommenden Sonntag gastiert der Wolfsberger AC um 14.30 Uhr in der Josko-Arena. Die Kärntner haben zuletzt daheim gegen Altach, einen unmittelbaren Abstiegskonkurrenten der Rieder, mit 0:1 verloren. "Ich gehe davon aus, dass wir gegen den WAC voll auf Sieg spielen werden", sagt SVR-Kicker Patrick Möschl. Ein Sieg sei fällig, sagt Muslic. Dazu müsse man das notwendige Glück auch ein Stück weit erzwingen.

Abstiegskampf steht bevor

Am Sonntag, 14. März, geht es für die Rieder dann mit dem Heimspiel-Derby gegen den LASK weiter, ehe es im letzten Spiel des Grunddurchgangs am 21. März nach Altach geht. Mit diesem Kellerduell wird dann der Abstiegskampf eingeläutet. In diesem zählen dann nur noch Punkte, ein gutes Spiel alleine reicht dann nicht mehr.

Artikel von

Thomas Streif

Lokalredakteur Innviertel

Thomas Streif
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