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"Der persönliche Kontakt ist wieder wichtiger geworden"

Von Thomas Streif, 11. Mai 2023, 04:37 Uhr
"Der persönliche Kontakt ist wieder wichtiger geworden"
Seit 2019 ist Christoph Vormair Center-Manager der Weberzeile. Bild: Eva trifft.

RIED. Weberzeile: Center-Manager Christoph Vormair ist mit der Entwicklung zufrieden

Erstmals erwirtschafteten die rund 50 Shops im Rieder Einkaufszentrum Weberzeile im vergangenen Jahr mehr als 76 Millionen Euro. Damit liege man umsatztechnisch sogar auf dem Niveau vor der Corona-Pandemie. "Eine beeindruckende Entwicklung", sagt Center-Manager Christoph Vormair.

OÖN: Sie sind seit etwas mehr als vier Jahren Center-Manager der Weberzeile. Was sind Ihre Ziele?

Christoph Vormair: Regionalität ist mir besonders wichtig. Wir machen viel dafür, dass die Weberzeile ein zentraler Treffpunkt Rieds ist. Wir sind mehr als ein Shoppingcenter. Gemeinsam mit meinem Team und unseren Shop-Partnern setzen wir alles daran, dass wir unsere Besucherinnen und Besucher tagtäglich begeistern und sie sich bei uns wohlfühlen. Die Entwicklungen in den letzten Jahren und die Zahlen der Händler zeigen, dass unsere Bemühungen geschätzt werden und sich bemerkbar machen.

Wo lagen für Sie in den vergangenen vier Jahren die größten Herausforderungen?

Es waren viele neue Kenntnisse gefragt. Angefangen von der Haustechnik über das Marketing bis hin zur so wichtigen Pflege unserer Geschäftsbeziehungen mit den einzelnen Shop-Partnern. Gut war, dass ich meine bereits vorhandenen Erfahrungen gut einbringen konnte. Zudem war es mir ein großes Anliegen, das Image der Weberzeile nach außen hin klar zu positionieren. Dann ist 2020 plötzlich die Corona-Pandemie gekommen. In diesen zwei Jahren haben wir gelernt, dass man extrem flexibel sein muss. Zu dieser Zeit war es so, dass man häufig innerhalb von nur sehr wenigen Tagen auf weitreichende Entscheidungen und Vorgaben reagieren musste.

2022 war das umsatzstärkste Jahr bisher der Weberzeile. Wie ist das angesichts der Wirtschaftskrise möglich?

Im Vergleich zu 2019 kamen 2022 zwar etwas weniger Kunden, dafür war der Umsatz höher. Wir bieten einen guten Shop-Mix und sehen uns als Nahversorger für die Menschen in der Region. Generell kann man sagen: Wenn jemand in die Weberzeile fährt, dann kauft er meist auch etwas ein. Mit der Kaufkraft sind unsere Mieter sehr zufrieden. Auch in diesem Jahr sind wir, sowohl beim Umsatz als auch bei den Besucherzahlen, sehr gut unterwegs.

Aus welchem Einzugsgebiet kommen die Kunden nach Ried in die Weberzeile?

Wir haben einige "natürliche Grenzen". Im Norden ist es die Stadt Schärding, im Osten Grieskirchen und im Westen Braunau. Im Süden teilen wir ein gewisses Gebiet mit der Varena in Vöcklabruck. Die meisten Kunden liegen in einem Radius mit einer Anfahrtszeit von bis zu einer halben Stunde. Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei rund eineinhalb Stunden.

In einer Presseaussendung ist von drei Millionen Besuchern im vergangenen Jahr die Rede. Wie wird diese Zahl ermittelt?

Bei den Eingängen wird automatisch gezählt. Wir freuen uns, dass die Kunden gerne zu uns kommen und das Angebot schätzen.

Wie gehen die Mieter der Weberzeile mit der Konkurrenz aus dem Onlinehandel um?

Der Einkauf im Internet ist nicht mehr wegzudenken, das hat man während der Corona-Pandemie noch stärker gesehen. Allerdings merke ich im Gespräch mit unseren Shop-Partnern, dass den Kunden der persönliche Kontakt zuletzt wieder viel wichtiger geworden ist. Zudem wollen die Konsumenten ein Einkaufserlebnis haben. Das und die besondere Atmosphäre können wir bieten.

Gibt es aktuell freie Geschäftsflächen in der Weberzeile?

Wir haben aktuell auf rund 21.000 Quadratmetern Geschäftsfläche nur einen kleinen Leerstand mit 82 Quadratmetern. Wir schauen immer drauf, dass wir einen abwechslungsreichen interessanten Shop-Mix bieten können. Auch regionale Anbieter sind immer willkommen.

Am Freitag findet eine gemeinsame Shopping-Night mit dem Stadtmarketing Ried statt. Was erwartet die Besucher?

In den vergangenen beiden Jahren gab es diese gemeinsame Shopping-Night nicht, umso mehr freuen wir uns auf morgen. Unter dem Motto "Glück erleben" sind die Geschäfte in der Weberzeile und der Innenstadt bis 21 Uhr geöffnet, dazu wird es ein sehr buntes Rahmenprogramm geben.

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Autor
Thomas Streif
Redaktion Innviertel
Thomas Streif
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