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Mörder-Highheels hauen Alisar nicht aus den Socken

MATTIGHOFEN/SCHALCHEN. Am Donnerstag hielten wieder wunderschöne Mädchen Einzug in unsere Wohnzimmer. Unter den 18 Schönheiten bei Germany’s Next Topmodel glänzt auch eine Innviertlerin.

Die eine Bewerberin ist eigentlich ein Mann, die andere Miss Bikini und dann doch wieder nicht und das Mattighofner Top-Model ist eigentlich aus Schalchen. Egal, zu Hause ist Naturschönheit Alisar sowieso auf dem Laufsteg. Das hat sie bei der ersten Ausstrahlung von Germany’s Next Topmodel vergangenen Donnerstag deutlich gezeigt. Nur wenige Sekunden war sie im Bild, aber lange zu diskutieren gab es in ihrem Fall sowieso nichts. Von den 21.000 Bewerberinnen schaffte es Alisar unter die Top 18.

Alisar Ailabouni ist gebürtige Syrierin. Als sie sieben Monate alt war, kam sie nach Österreich. Mit ihrer Familie wohnt sie seit einigen Jahren im Innviertel. Sie ist 20 Jahre und stolze 1,80 Meter groß. „Das hat sie von mir, ich bin auch so groß“, sagt ihre Mutter, Majeta Okla. Erfahrungen als Model hat Alisar keine. Eine Frau hat sie eines Tages in Mattighofen angesprochen und gesagt, warum sie nicht als Model arbeitet. Ein Anstoß, der eine Bewerbung in Heidi Klums Haus flattern ließ. Alisar hat noch drei Geschwister, „für mich sind sie alle gleich hübsch“, sagt die Mutter und ist stolz. Ihre Tochter in der Flimmerkiste zu sehen, fand sie irgendwie komisch, „das ist kaum zu glauben. Die kleine Schwester hat geweint. Sie vermisst Alisar. Es dauerte eine Stunde bis ich ihr erklärt habe, dass Alisar momentan nicht zu Hause wohnt“, sagt Majeta Okla.

Von ihren Modelqualitäten konnte Alisar schon viele überzeugen. „Sie ist die Schönste von allen“, oder „Alisar, du wirst es hundertpro schaffen, du bist Germany’s Next Topmodel“ ist bereits jetzt im Internet zu lesen.

Poalarm beim Shooting

Ganz schön mutig zeigte sich Alisar beim Quick-Shooting, wie Heidi Klum die zweite Entscheidungsrunde bezeichnete. Nur mit Strumpfhose, 15 Zentimeter-Highheels und Stringbody musste sie über den Laufsteg marschieren. Klar, dass diesen Anblick die Kamera einfing und ihn einem Millionenpublikum präsentierte. „Das war mir schon ein bisschen peinlich. Aber ich stehe zu meinem Po“, sagte Alisar im Interview.

Wo Alisars Reise hingeht, ist noch unklar. Sicher ist, dass sie heute mit ihren Kolleginnen in Berlin Station macht. „Das ist zum ersten Mal, dass Alisar so lange weg ist. Das ist auch für mich eine neue Erfahrung“, sagt die Mutter.

•  Germany’s Next Topmodel läuft heute um 20.15 Uhr auf Pro 7.

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Artikel Von Marina Huber 11. März 2010 - 00:04 Uhr
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