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"Bei der SV Ried sollten wieder alle an einem Strang ziehen"

RIED. SV-Ried-Kapitän Thomas Reifeltshammer hofft, dass endlich Ruhe im Verein einkehrt.

Kapitän Thomas Reifeltshammer glaubt nach wie vor an den Aufstieg in die Bundesliga. Bild: GEPA pictures

Beim Training am Montag konnte der neue SV-Ried-Trainer Gerald den gesamten Kader begrüßen. Wie berichtet, fehlten bei den ersten beiden Trainingstagen am Donnerstag und Freitag noch einige Spieler. Grund dafür war, dass der Trainingsstart von Baumgartner nach seiner Bestellung zum Trainer vorverlegt wurde, einige Kicker hatten da aber bereits Urlaube gebucht.

Auf die Mannschaft wartet jetzt ein intensives und relativ langes Vorbereitungsprogramm, das erste Meisterschaftsspiel gegen Steyr findet erst am Wochenende zwischen dem 22. und dem 24. Februar statt. Bis dorthin wird sich wohl personell noch einiges tun bei den Wikingern.

AUT, Training, SV Ried, Trainingsauftakt + Pressekonferenz

Trainer Gerald Baumgartner (Foto: Scharinger)

Der Rückstand auf Tabellenführer Wattens beträgt sechs Punkte. Nachdem die SV Ried in der vergangenen Saison als Führender in die Winterpause ging, sieht man sich heuer in der Rolle des Jägers. Auf die Frage, ob die Mannschaft nach wie vor an den Aufstieg glaube, antwortet Kapitän Thomas Reifeltshammer: "Natürlich, sonst können wir den Spielbetrieb gleich einstellen. Der Verein hat die Aufgabe, die Weichen für ein gutes Frühjahr zu stellen. Ich kann für die Mannschaft versprechen, dass wir alles daransetzen werden unter dem neuen Trainer anzugreifen, um den Aufstieg in die Bundesliga doch noch zu schaffen."

"Benötigen notwendige Ruhe"

Die Unruhe im Umfeld des Vereins im vergangenen Jahr müsse der Vergangenheit angehören, wünscht sich der 30-jährige Abwehrspieler. "Um erfolgreich sein zu können, benötigen wir die nötige Ruhe", sagt Reifeltshammer und fügt hinzu: "Leider habe ich das Gefühl, dass es im weiteren Umfeld des Vereins Personen gibt, die sich nach einem verlorenen Spiel sogar die Hände reiben und freuen. Dafür habe ich kein Verständnis. Ich appelliere daher – bei all der berechtigten Kritik – nicht alles permanent schlechtzureden."

Die Stimmung rund um die SV Ried habe sich in den vergangenen Saisonen leider immer mehr verschlechtert. "Das ist schade, denn eigentlich sollten wir hier in der Region im Sinne der SV Ried endlich wieder alle an einem Strang ziehen. Diejenigen, die versuchen, von außen schlechte Stimmung zu machen, kann man nur bitten, die handelnden Personen ihre Arbeit machen zu lassen. Ried hat immer der Zusammenhalt ausgemacht, diesen brauchen wir unbedingt wieder", wünscht sich Reifeltshammer.

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Artikel Thomas Streif 07. Januar 2019 - 20:57 Uhr
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