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Innviertel

"Baggern" bis zur Erschöpfung

Von Reinhard Burgstaller 12. Juni 2019 18:38 Uhr

"Baggern" bis zur Erschöpfung
Ein echtes Dreamteam: Eva Freiberger (li.) und ihre Partnerin Valerie Teufl.

BRAUNAU. Die Braunauer Beachvolleyballerin Eva Freiberger sprach mit der Warte über ihren geliebten Sport, ihre Partnerin, Schweinebraten, Geldverdienen und die Ziele der Saison.

Sie gehören zum Besten, was in Österreich hinter dem Beachvolleyball herfliegt. Sowohl bei der World-Tour als auch der Staatsmeisterschaft errungenes Edelmetall ist der Beweis für die sportlichen Qualitäten von Eva Freiberger und Valerie Teufl. Eva, die Braunauerin, im Interview.

 

Warte: Wer ist Eva Freiberger privat?

Eva Freiberger: Frische dreißig Jahre, seit zwei Wochen. Productmanagerin bei karriere.at<http://karriere.at>. Vergeben.

Heute schon im Tiefflug gebaggert?

Sowieso, quasi täglich.

Warum Beachvolleyball?

Weil’s einfach so viel Spaß macht. Teamwork, Athletik, Intelligenz, Ballgefühl – kaum eine Sportart erfordert so viel.

Beachvolleyball spielt man zu zweit. Wie sind Sie zu Ihrer Partnerin gekommen? Wie lernt man das "blinde" Verstehen, ohne das so große Erfolge, wie Sie sie feiern, ja nicht möglich sind?

Die (Beach-)Volleyballwelt in Österreich ist sehr klein. Es gibt nicht viele, die diesen Sport so ambitioniert ausüben und durch die örtliche Einschränkung hat sich das mit Valerie perfekt ergeben. Nachdem man im Sommer quasi 24/7 (24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, Anm. d. Red.) gemeinsam unterwegs ist, spielt sich das schnell ein. Abseits von Courts als auch am Court. Und feiern können wir definitiv!

Sie gehören zu den Besten Ihrer Sportart. Verdienen Sie damit schon Geld!

Nein, wir selbst verdienen kein Geld. Nachdem wir beide aber gerne reisen, macht das nicht so viel. Wir investieren das gesamte Preisgeld wieder in Trainer, Flüge, Hotels und so weiter.

Bleibt bei so viel Sport Zeit für Hobbies?

Leider nur sehr wenig. Wenn ich Freizeit habe, versuche ich, diese für Freunde und Familie zu nutzen.

Schweinebraten oder Gemüselaibchen?

Mag ich im Grunde alles, esse ich beides gerne. Ich achte nicht bis ins kleinste Detail darauf, was ich esse. Aber natürlich ist es als Sportlerin wichtig, sich ausgeglichen zu ernähren.

Ihre sportlichen Ziele?

Zu allererst einmal verletzungsfrei eine Saison spielen, danach sind unsere Ziele ganz klar eine Teilnahme am Major in Wien, Top-Platzierungen auf der internationalen Tour und eine Medaille bei den Staatsmeisterschaften.

 

Aktuelle Erfolge

In der aktuellen Saison hat das Duo Freiberger/Teufel bereits einige Erfolge gefeiert. Dank einer Wildcard des Veranstalters durften die Sportlerinnen beim Schweizer Coop-Beachtour Stopp in Genf an den Start gehen. Direkt am Genfer See konnten sich die beiden „Beachgirls“ in einem an Spannung kaum zu überbietenden Finale den Sieg sichern. Davor holten Eva Freiberger und Valerie Teufl beim Summeropening in Graz als bestes österreichisches Team Rang zwei.

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