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Innviertel

Arbeitslosigkeit weniger gestiegen als befürchtet

Von OÖN   12. Januar 2021 00:04 Uhr

SCHÄRDING. Kurzarbeit und viele Bau-Aufträge helfen

1860 Menschen sind per Ende Dezember beim Arbeitsmarktservice Schärding als arbeitslos vorgemerkt: Um knapp 17 Prozent und damit weniger stark als befürchtet ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk Schärding angestiegen, so Schärdings AMS-Leiter Harald Slaby. Rechne man den Rückgang bei den Schulungsteilnehmern mit ein, beträgt der Anstieg der arbeitslos vorgemerkten Menschen im Bezirk sogar "nur" elf Prozent.

"Saisonbedingt haben wir jeden Winter regelmäßig eine hohe Arbeitslosigkeit zu verzeichnen, rein arbeitsmarktstatistisch sind wir noch mit einem blauen Auge davongekommen", so Slaby. "Drohende Arbeitslosigkeit wird nach wie vor durch Kurzarbeit in vielen Betrieben relativ gut in Schach gehalten." Zudem werde in den Bereichen Bau- und Baunebengewerbe kräftig gearbeitet, solange es die Witterung zulässt.

Bei Menschen mit Vermittlungseinschränkungen sowie bei Menschen, die in vom Lockdown betroffenen Branchen gearbeitet haben und gekündigt worden sind, verfestigte sich die Arbeitslosigkeit allerdings besonders rasch.

So habe sich die Zahl der Menschen mit einer Vormerkdauer von mehr als einem halben Jahr im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt – auf 236 Personen. Die Anzahl der Menschen mit einer Vormerkdauer von mehr als einem Jahr habe sich im selben Zeitraum fast vervierfacht – auf 175.

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