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Werke eines Schärdinger Künstlers, der nahezu in Vergessenheit geraten ist

SCHÄRDING. Buchautorin Andrea Sedelmaier begab sich auf die Spurensuche nach Max Hirschenauer. Ihr Buch über den Innviertler Künstler präsentiert sie am 7. Dezember in der Galerie Reich.

Werke eines Schärdinger Künstlers, der nahezu in Vergessenheit geraten ist

Bilder von Max Hirschenauer sind in der Kunstgalerie Reich zu sehen. Bild: privat

Nach dem großen Erfolg der Ausstellung "Oskar Kokoschka", die von mehr als 1.000 Kunstfreunden besucht wurde, präsentiert Dieter Reich in seiner Galerie am Schärdinger Stadtplatz seine letzte Ausstellung zum 700 Jahr-Jubiläum der Stadt Schärding. Gewidmet ist diese dem Spätimpressionisten Max Hirschenauer aus Schärding.

Max Hirschenauer, geboren am 2. März 1885 in Schärding, studiert an der Kunstakademie München unter Professor Gabriel von Hackl und Hugo von Habermann. Nach dem Militärdienst ist er als freischaffender Künstler in München, Schärding und Linz, wo er ein Atelier betreibt, tätig. Der Schwerpunkt seiner Arbeiten ist die Landschafts- und Porträtmalerei, sowie Akte im impressionistischen Duktus.

Im Innviertel verwurzelt

Er ist Mitglied des Künstlerbundes "MAERZ" in Linz und der "Innviertler Künstlergilde". Seine Werke sind unter anderem im Landesmuseum Linz, im Nordicum sowie im Volkskundehaus Ried zu sehen. Auch die Stadtgemeinde Schärding ist im Besitz von einigen schönen Bildern aus dem Nachlass. Max Hirschenauer starb am 28. November 1955 in seiner Heimat Schärding.

Hirschenauer war von Geburt her vermögend und Zeit seines Lebens Junggeselle und Bohemien. Seine Karriere schien ihn wenig zu interessieren, verbrachte er seine Zeit lieber malend in den Flusslandschaften und in Gesellschaft schöner Frauen. In meisterlicher Manier spielt er mit Farben und flirrendem Licht, wohl ebenbürtig den bekanntesten französischen Impressionisten.

Andrea Sedelmaier ist es zu verdanken, dass Max Hirschenauers Werk in ein neues Licht gerückt wird, in ihrer Publikation "Der Maler Max Hirschenauer – eine Spurensuche", weist sie unter anderem, auf die Freundschaft des Künstlers mit Alfons Walde hin, der Hirschenauer besonders als Porträtmaler geschätzt hatte.

Publikation über Hirschenauer

"Die Biografie Hirschenauers ging mit der Zeit ebenso verloren wie seine, zumindest im oberösterreichischen Raum, Bekanntheit als Maler. Selbst in den Ausstellungskatalogen, in denen der Künstler mit seinem Werk vorgestellt wurde, beschäftigten sich die Autoren nur marginal mit seinem Leben", so Andrea Sedelmaier. Das Ziel der Autorin war, sich auf Spurensuche nach dem Maler Max Hirschenauer zu begeben. Sie forschte in Archiven, Katalogen und Jahrbüchern, um mehr über den Schärdinger zu erfahren.

Ihr Buch "Der Maler Max Hirschenauer" wird Sedelmaier bei der Vernissage der Ausstellung in der Galerie Reich am Mittwoch, 7. Dezember, ab 19 Uhr präsentieren. Danach ist das Werk in den Schärdinger Buchhandlungen erhältlich oder bestellbar per Mail: a.sedelmaier@architektur-buero.at

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Artikel OÖN 02. Dezember 2016 - 10:04 Uhr
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