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Wasserpfeife-Rauchen ist nicht harmlos: Auch dabei gelangt Feinstaub in Lunge

Von (ho), 24. Juni 2016, 01:04 Uhr
Wasserpfeife-Rauchen ist nicht harmlos Auch dabei gelangt Feinstaub in Lunge
Das Braunauer Team rund um Betreuerin Gerda Schneeberger kassierte ein Preisgeld von 900 Euro. Bild: HTL

BRAUNAU. HTL-Schülerteam aus Braunau führte eine Reihe chemischer Versuche durch.

Der Verein für Konsumenteninformation hat die Arbeit von Jonas Eppacher, Sebastian Feichtenschlager, Anna Fürböck, Simon Obermaier, Leon Pusan und Marcel Stern umgehend gewürdigt. Beim Konsument-Wettbewerb "Jetzt teste ich" landete das Braunauer HTL-Team mit den Ergebnissen seiner Wasserpfeife-Rauchertests auf Platz zwei in der Alterskategorie 17- bis 20-Jährige und kassierte ein Preisgeld von 900 Euro.

Schadstoffe untersucht

"Shisha zu rauchen gehört im Moment zur Jugendkultur. Es gibt Bars, die sich diesem Trend voll verschrieben haben, und auch das Angebot in den Trafiken hat stark zugenommen. Für uns war das der Anlass, uns mit diesem Thema zu beschäftigen. Wir untersuchten die Schadstoffe chemisch, und wir testeten die Zugänglichkeit von Shisha-Tabak für Minderjährige", so Leon Pusan.

"Alles andere als harmlos"

"Unsere Experimente verdeutlichen, dass Shisha-Rauchen alles andere als eine harmlose Sache ist. Trotz des Wasserfilters gelangt nämlich Feinstaub, der von der glühenden Kohle bzw. dem Tabak stammt, in nicht unerheblichem Ausmaß in die Lunge", schildert Team-Mitglied Sebastian Feichtenschlager. "Zu erwähnen ist auch, dass durch den besonderen Geschmack des Dampfes das enthaltene Nikotin völlig unterschätzt wird." Getestet wurden unterschiedliche Kohlearten und verschiedene Tabaksorten.

Ernüchternd seien, so die HTL-Gruppe, die von HTL-Professorin Gerda Schneeberger betreut wurde, auch die Kauftests ausgefallen. In fünf Trafiken in Oberösterreich und Salzburg wurde überprüft, ob an 14- bzw. 15-Jährige Shisha-Tabak verkauft wird.

In vier Tabakwarengeschäften war das für die jungen Tester kein Problem, in einer Trafik hielt man sich dagegen an die gesetzliche Grenze von 16 Jahren und verweigerte die Abgabe an die Jugendlichen. 

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