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Innviertel

Stromverhandlung mit Polizisten

25. November 2013 00:04 Uhr

RIED/RAAB/ZELL. Im Tauziehen um eine geplante 110-kV-Freileitung von Ried nach Raab zur besseren Stromversorgung des Pramtals laufen derzeit die Verhandlungen mit den Grundstücksbesitzern.

Ein Großteil Letzterer fordert, wie berichtet, Erdverkabelung. "Wir sind nicht gegen die Stromschiene an sich. Wir fordern ein Erdkabel, wie das in anderen Ländern schon üblich ist", so ein Grundstücksbesitzer, der an einer der laufenden Verhandlungen im Schloss Zell an der Pram teilnahm – allerdings durch gewisse Begleitumstände "ziemlich irritiert" gewesen sei. So seien Polizisten aufgeboten gewesen, die die angereisten Grundstücksbesitzer genau "unter die Lupe" genommen hätten. "Da fühlt man sich in gewisser Weise kriminalisiert."

Eine OÖN-Anfrage bei der Polizei ergab, dass die Exekutive seitens der Verhandlungsführung angefordert sei, um mögliche "Störer" im Vorfeld herauszufiltern und so einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. In anderen Regionen habe es im Zusammenhang mit solchen Verhandlungen schon Vorfälle gegeben. "Wir sind rein zur Prävention angefordert. In Zell an der Pram gab es bisher keine Probleme", so ein Polizeisprecher. (sedi)

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