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Rodung entlang der Bahn hat Sicherheitsgründe

MUNDERFING, SCHALCHEN. Bäume zwischen Schalchen und Munderfing gefällt

Rodung entlang der Bahn hat Sicherheitsgründe

Kahlschlag entlang der Bahn in Munderfing Bild: privat

Viele rege es auf, dass zwischen der Bahnhaltestelle Schalchen-KTM und Munderfing heuer im Frühjahr neben der Bahn der ganzen Länge nach sämtliche Büsche und Bäume gefällt worden seien, schreibt eine Leserin.

Wo vorher schattige Wäldchen waren und Baumgruppen und Buschwerk kleine intakte Ökosysteme im intensiv genutzten Ackerland Schutz gebildet hätten, sei jetzt alles kahl. "Man fragt sich, wer so etwas zulässt", heißt es in dem Schreiben. Zulässig sei das, bestätigt Peter Kölblinger von der Forstabteilung der Bezirkshauptmannschaft Braunau.

Gemacht hat das die ÖBB, aus Sicherheitsgründen, wie Pressesprecher Karl Leitner auf OÖN-Anfrage mitteilt. "Es hat sich zum Teil um vom Eschentriebsterben befallene Bäume gehandelt, die umsturzgefährdet waren", sagt dieser. Laut Peter Kölblinger von der Bezirkshauptmannschaft dürfen auch größere Flächen mit schadhaften Bäumen durchaus gerodet werden.

Aber nicht nur Eschen, sondern auch andere Bäume und Büsche mussten weichen. "Im Bereich von Eisenbahnkreuzungen muss die Sicht einwandfrei gegeben sein, damit es keine Einschränkungen in den Sicht-räumen gibt", betont Leitner. Nur Zurückschneiden war in diesem Fall immer noch zu wenig, da die Büsche und Bäume nicht mehr standsicher gewesen seien, so der Pressesprecher. "Im Unwetterfall waren sie eine potenzielle Gefahr, deswegen mussten wir sie entfernen", erklärt er. 

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Artikel (mala) 24. Mai 2018 - 04:37 Uhr
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