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Rieder Rot-Kreuz-Bezirksstelle wird um 2,9 Millionen Euro erneuert

RIED. Baubeginn ist im April – Bezirksstellenleiter Josef Frauscher: "Die Freude ist groß!"

Rieder Rot-Kreuz-Bezirksstelle wird um 2,9 Millionen Euro erneuert

So wird die neue Rot-Kreuz-Bezirksstelle in Ried aussehen. Im Frühjahr wird mit den Bauarbeiten begonnen. Bild: Visualisierung: Architekturbüro Bauböck

Demnächst werden die ersten Bagger in der Hohenzeller Straße anrollen. Im Frühjahr wird mit der Erweiterung und Erneuerung der Rot-Kreuz-Bezirksstelle Ried begonnen. "Die Vorbereitungsarbeiten, mit denen wir vor rund fünf Jahren begonnen haben, sind abgeschlossen. Ich rechne Anfang April mit dem Spatenstich", sagt Josef Frauscher, Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes Ried. "Die Freude beim gesamten Team über die Zusage ist groß. Jeder von uns hat sehr viel Herzblut in die Planungsarbeiten gesteckt", betont Frauscher.

Die Vergrößerung und Erneuerung der Bezirksstelle, die 1992 fertiggestellt und seither nur um die Rettungsleitstelle vergrößert wurde, sei längst überfällig, so Frauscher, der seit mehr als 20 Jahren die Geschäfte des Rieder Roten Kreuzes führt. "Wir stoßen längst an unsere Grenzen. In den vergangenen 20 Jahren hat sich enorm viel getan." Alleine die Rettungsfahrten haben sich in dieser Zeit mehr als verdreifacht. Aus diesem Grund wird auch eine neue Garagenhalle entstehen. Insgesamt gebe es mittlerweile mehr als doppelt so viele Sparten als noch vor zwei Jahrzehnten, so der Rot-Kreuz-Chef.

Zwei Jahre Bauzeit

Die neue Bezirksstelle, die vom Rieder Architekturbüro Bauböck geplant wurde, soll vor allem den Wohlfühlcharakter und die Zweckmäßigkeit vereinen. Rund 2,9 Millionen Euro wird das Projekt kosten. Frauscher rechnet mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren. Begonnen wird mit dem Neubau, im Anschluss wird das bestehende Gebäude auf den neuesten Stand gebracht.

Herausforderung für Mitarbeiter

Für die vielen beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter eine große Herausforderung. "Die Arbeitsabläufe während der Sanierung werden noch im Detail geplant. Das wird sicher nicht immer einfach sein, aber nachdem wir das Ziel vor Augen haben, bin ich davon überzeugt, dass alle Mitarbeiter diese Herausforderung voller Optimismus annehmen werden", ist sich Frauscher sicher.

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Artikel Thomas Streif 26. Januar 2015 - 00:04 Uhr
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