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Innviertel

Pädophilen-Alarm: Nicht harmlos, aber Hysterie ist fehl am Platz

07. Oktober 2010 00:04 Uhr

Pädophilen-Alarm: Nicht harmlos, aber Hysterie ist fehl am Platz
Kinder sollen mit Fremden nicht sprechen und schon gar nicht in fremde Autos einsteigen.

GASPOLTSHOFEN/NEUMARKT/RIED. Meldungen, dass ein Unbekannter in Gaspoltshofen und Neumarkt-Kallham Mädchen in sein Auto locken wollte, veranlasste auch die Schulbehörde im Bezirk Ried zu einer Warnung. Hysterie sei fehl am Platz – zur Vorsicht zu mahnen, aber wichtig.

Die Polizei befasst sich in Gaspoltshofen und Neumarkt-Kallham mit je drei Fällen, wonach ein Unbekannter Mädchen in sein Auto gelockt haben soll. Der gut gekleidete Mann war in einem größeren Auto (möglicherweise Audi) unterwegs und versuchte, mit folgender Masche die Kinder zu überreden, zu ihm ins Auto zu steigen: „Deine Eltern sind im Krankenhaus und ich soll mich um dich kümmern.“

Laut unzähligen Facebook-Meldungen soll es sich beim Unbekannten um einen Mann zwischen 25 und 30 Jahren handeln. „Letzte Meldung von heute: Er wurde in Ottnang am Hausruck gesichtet, als er versuchte, ein Kind in sein Auto zu zerren!“, so die derzeit im Internet kursierenden Zeilen. Mittlerweile tauchen Gerüchte auf, wonach der Unbekannte auch in Pöndorf, Frankenburg, Gmunden und sogar Bad Ischl gesehen worden sein soll.

Hintergrund für die brodelnde Gerüchteküche dürfte eine Mitteilung an die Eltern sein: Zwei Ottnanger Polizisten hatten die Leiterin der Volksschule Atzbach im Bezirk Vöcklabruck über die Vorfälle im Bezirk Grieskirchen informiert. In der Folge wurde ein Schreiben an Schulen ausgeschickt, die Warnmeldung auch im Bezirk Ried via Bezirksschulrat verbreitet: Die Klassenlehrer sollen mit den Kindern sprechen und sie auf die Gefahren aufmerksam machen. Im Bezirk Ried gebe es derzeit keinen Vorfall. „Die Warnung ist eine Vorsichtsmaßnahme“, so Bezirksschulinspektor Johann Schamberger. Hysterie sei fehl am Platz.

Bei den Vorfällen in Gaspoltshofen und Neumarkt haben die Kinder richtig reagiert und sind nicht ins Auto eingestiegen, sondern haben ihren Eltern davon erzählt, die Anzeige erstatteten. Die Polizei ersucht, bei erneutem Auftreten des Verdächtigen sofort die Polizei via Notruf 133 zu verständigen. Der Verdächtige soll zirka 30 Jahre alt sein und oberösterreichischen Dialekt sprechen. Er hat kurze, brünette Haare und wird als 1,70 Meter groß beschrieben. Unterwegs war er mit einem neueren schwarzen Pkw. (gh/sedi)

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