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Neun Millionen Euro für "Mobilität" der Wassertiere bei Inn-Kraftwerk

MINING. Durchgängigkeit bei Mining am Inn soll auch den Betrieb des Grenzkraftwerks sichern.

Neun Millionen Euro für "Mobilität" der Wassertiere bei Inn-Kraftwerk

Inn-Kraftwerk Frauenstein-Ering zwischen Mining im Innviertel und Ering in Bayern Bild: Verbund

Rund neun Millionen Euro sollen im Bereich des Innkraftwerks Ering-Frauenstein zwischen Mining und Ering in das Projekt "Durchgängigkeit und Lebensraum" fließen, das nun baulich beginnt. Für die Gewässerlebewesen soll die Durchgängigkeit wiederhergestellt werden – und das Projekt ist auch für den Weiterbetrieb des Kraftwerks relevant, so die Grenzkraftwerke GmbH.

Den baulich aufwändigsten Teil bildet eine Fischwanderhilfe. Diese werde gemäß modernstem Stand der Technik errichtet. Auf rund 2,6 Kilometern Länge soll ein Umgehungsgewässer entstehen, das naturnah gestaltet werde und dank Dynamisierung und typischem Fließgewässercharakter auch die Lebensraumvielfalt verbessere. Hier entstehen Gewässerlebensraum und Kieslaichplätze.

Aue revitalisieren

Das Projekt biete zusätzlich die Chance, die ausgedeichte Eringer Aue zu revitalisieren und anzubinden. Die vom Inn bisher abgekoppelte Auenlandschaft soll durch typische Wasserspiegelschwankungen dynamisiert werden. Zudem begünstige die geplante Annäherung an natürliche Verhältnisse Fischarten wie Laube, Brachse, Güster, Aitel, Schied und Nerfling, die künftig ein bedeutendes Laich- bzw. Jungfischhabitat vorfinden sollen. Die Umsetzung des Projekts werde samt Rekultivierungsmaßnahmen voraussichtlich bis Anfang 2020 dauern.

Während des Bauzeitraums muss das umfangreiche Baufeld aus Sicherheitsgründen abgesperrt werden. Ein Betreten der Aue in diesem Bereich ist daher nicht möglich. Der Radweg wird durch den Ort Ering umgeleitet. Der Weg für Radfahrer und Fußgänger über das Kraftwerk bleibt während des gesamten Umsetzungszeitraumes geöffnet.

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Artikel 02. Mai 2018 - 00:04 Uhr
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