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Kneipp-Kurhaus schließt: So geht es jetzt weiter

ASPACH, MARIA SCHMOLLN. "Essen auf Rädern" wird fortgeführt, Immobilie wird verkauft.

Kneipp-Kurhaus schließt: So geht es jetzt weiter

Die Marienschwestern wollen das Gebäude verkaufen. Bild: Pressefoto Scharinger / Daniel Scharinger

Ende November werden die Marienschwestern vom Karmel die Pforten ihres Kneipp-Kurhauses in Aspach für immer schließen. Wie berichtet, habe laut Betriebssprecher Friedrich Kaindlstorfer die Auslastung in Aspach zuletzt bei nicht einmal 50 Prozent gelegen. Betroffen von der Schließung sind nicht nur die 30 Mitarbeiter, sondern auch knapp 50 Menschen, die ihr "Essen auf Rädern" frisch gekocht aus dem Kurhaus zugestellt bekamen. Für sie gibt es aber eine andere Lösung, schon diese Woche kommt ihr Essen aus dem Maria Schmollner Altenheim Maria Rast. "Wir sind sehr dankbar, dass wir diese Lösung gefunden haben", sagt Eva Witzmann, die Hauptansprechpartnerin für "Essen auf Rädern" der "Vier-Sonnen-Gemeinden" Aspach, Höhnhart, Roßbach und St. Veit ist. Vor 19 Jahren begann die Aktion in Aspach, mittlerweile werden zwischen 40 und 50 Personen täglich mit frischen Mahlzeiten beliefert. Ein wichtiger Dienst, betont Witzmann, schließlich haben viele der Menschen keine anderen Bezugspersonen mehr, die Ausfahrer sind oft die einzigen, mit denen sie regelmäßig in Kontakt stehen. Dass mit dem Altenheim Maria Rast ein erfahrener Partner gefunden wurde – dort wird auch für "Essen auf Rädern" in Saiga Hans gekocht – freut das Team in Aspach umso mehr.

Vorkaufsrecht für Gemeinde

Das leerstehende Kneipp-Kurhaus soll verkauft werden, bestätigt Friedrich Kaindlstorfer. "Der Erlös geht eins zu eins in die Altersvorsorge der Marienschwestern über", sagt er. Der Gemeinde habe man bis Ende November ein Vorkaufsrecht eingeräumt, Anfang Dezember werde man sich zusammensetzen. Den Schwestern ist eine nachhaltige Lösung wichtig. Falls die Gemeinde das Objekt nicht kaufen möchte, gebe es mehrere andere Interessenten.

Auch die Mitarbeiter liegen dem Leiter und den Schwestern am Herzen. "Mit allen 30 konnten wir eine einvernehmliche Lösung finden, unsere Lehrlinge haben alle eine andere Lehrstelle gefunden, ein Drittel der Mitarbeiter ebenfalls. Acht gehen in die diözesane Arbeitsstiftung und werden umgeschult", sagt Kaindlstorfer.

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Artikel Magdalena Lagetar 23. November 2017 - 12:04 Uhr
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