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Innviertel

Innviertel: Zuwachs an Jobs und Wirtschaftsleistung

Von Dieter Seitl   03. Januar 2017 00:04 Uhr

Innviertel mit größtem Zuwachs an Jobs und Wirtschaftsleistung im Land
Vergleichsweise starke Job-Zuwächse in der Produktion im Innviertel.

INNVIERTEL. Zahl der Arbeitsplätze und Bruttoregionalprodukt pro Kopf prozentuell stärker gestiegen.

Das Innviertel ist jene Region im Land mit dem größten prozentuellen Arbeitskräftezuwachs in Oberösterreich, wie eine Auswertung von Daten der Statistik Austria im Zeitraum von 2000 bis 2014 ergibt.

In diesem Zeitraum stieg die Zahl der Jobs im Innviertel um 19,36 Prozent auf 135.000 Arbeitsplätze – gefolgt von der landesweit insgesamt wirtschaftsstärksten Region Linz–Wels, die um 16,77 Prozent auf 370.500 Jobs zulegte. Zum Vergleich: Das Mühlviertel schaffte einen Zuwachs von 12,23 Prozent auf 81.700 Arbeitsplätze, die Region Steyr–Kirchdorf legte um "nur" acht Prozent auf 78.400 Jobs zu.

Aufholprozess im Innviertel

Was die Wirtschaftsdaten betrifft, liegt der Zentralraum insgesamt zwar klar vorne, das Innviertel konnte in den vergangenen Jahren klar aufholen, was sich am Bruttoregionalprodukt pro Einwohner zeigt – sinngemäß wird die gesamte Wirtschaftsleistung einer Region mittels Taschenrechner auf die jeweilige Einwohnerzahl verteilt, um sie mit der Wirtschaftsleistung anderer Regionen vergleichbar zu machen.

Zuletzt rangierte der Zentralraum Linz–Wels mit einem Bruttoregionalprodukt von 48.900 Euro pro Einwohner zwar noch klar vor dem Innviertel mit 33.800 Euro. Allerdings konnte das Innviertel von 2000 bis 2014 um 78,34 Prozent zulegen, die Region Linz–Wels hingegen "nur" um 42,15 Prozent. Das Mühlviertel wiederum schaffte mit plus 68,24 Prozent zwar ebenso wie das Innviertel einen relativ größeren Zuwachs als der Zentralraum, liegt aber mit einem Bruttoregionalprodukt von 24.900 Euro pro Kopf deutlich hinter dem Innviertel (33.800 Euro pro Kopf). Zwar ist es im Innviertel im Betrachtungszeitraum zu einem beachtlichen Zuwachs an Arbeitsplätzen gekommen, dieser verteilt sich aber je nach Wirtschaftssektoren ziemlich unterschiedlich.

Im primären Sektor, der Land- und Forstwirtschaft, ist die Zahl der Erwerbstätigen im Innviertel von 2000 bis 2014 um 27,17 Prozent auf 12.600 gesunken – im ebenso landwirtschaftlich geprägten Mühlviertel fiel der Rückgang mit 20,79 Prozent auf 14.100 landwirtschaftlich Erwerbstätige geringer aus. Im sekundären Sektor – sinngemäß der Produktion – hat das Innviertel jedoch um 25,19 Prozent auf 49.700 zugelegt, während der Raum Linz–Wels im selben Zeitraum bei den Beschäftigten im sekundären Sektor um nur 3,11 Prozent zulegte und in Steyr–Kirchdorf gar 4,81 Prozent dieser Jobs verloren gingen.

Im Dienstleistungssektor ist die Zahl der Jobs im Innviertel von 2000 bis 2014 um 29,59 Prozent auf 72.700 Jobs gestiegen. Damit hat das Innviertel beim Zuwachs landesweit die Nase vorne.

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