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Helfer übten in Braunau für Blackout-Ernstfall

BRAUNAU. Breitflächiger, längerandauernder Stromausfall hätte schwerwiegende Folgen für tägliches Leben.

Helfer übten in Braunau für Blackout-Ernstfall

Mehrere Einsatz-Szenarien bei Gemeinschaftsübung Bild: FF Braunau

Ohne Strom steht das Leben still, so Experten, die vor dem Folgen eines breitflächigen, längerandauernden Stromausfalls warnen – keine Heizung, keine Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs, keine Kassen, keine Geldautomaten, Staus auf Straßen, keine Tankstellen, fast keine nutzbare Infrastruktur, zusätzlich Totalausfall der Kommunikation wie Internet und Telefonie.

Im Rahmen einer Übung befasste sich die Feuerwehr der Stadt Braunau zusammen mit dem Roten Kreuz mit dem Thema. Um den Schutz für die Bevölkerung aufrechtzuerhalten, bedürfe es einer gesicherten Notstromversorgung, Personal, verschiedenster Ressourcen zur Versorgung der Einsatzkräfte, Treibstoffen für Aggregate und Fahrzeuge sowie eines sorgfältig ausgearbeiteten Notfallplans. Das Haus der Feuerwehr Braunau verfügt über ein 60-kVA-Notstromaggregat zur Einspeisung elektrischer Energie für die Feuerwehr sowie für die Bundespolizei. Die erste große Herausforderung unmittelbar nach dem Stromausfall sind möglicherweise eingeschlossene Personen in Aufzug-Anlagen, so die Helfer. Da die Notrufsysteme der Lifte in einem solchen Fall nicht funktionieren, müssen alle 250 Anlagen im Braunauer Stadtgebiet von der Feuerwehr kontrolliert werden.

Durch ausgefallene Ampel-Anlagen und Straßenbeleuchtungen besteht erhöhte Verkehrsunfall-Gefahr. Kerzen werden möglicherweise als Lichtquelle verwendet und können bei Unachtsamkeit Brände auslösen. Bei der Übung wurde das Feuerwehrhaus vom Stromnetz getrennt und über das installierte Aggregat versorgt. Mitglieder übernachteten in den Räumlichkeiten der Feuerwehr und stellten eine dauerhafte Einsatzbereitschaft.

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Artikel 22. November 2017 - 00:04 Uhr
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